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"Ernst zu nehmende Krankheit": GZSZ macht Spielsucht zum Thema

Tobias (Jan Kittmann, links) befindet sich in einem mentalen Tief. Ob ihm Michael (Lars Pape) helfen kann? (Bild: RTL / Rolf Baumgartner)
Tobias (Jan Kittmann, links) befindet sich in einem mentalen Tief. Ob ihm Michael (Lars Pape) helfen kann? (Bild: RTL / Rolf Baumgartner)

430.000 Menschen in Deutschland sind süchtig nach Glücksspielen. Trotzdem ist es noch immer ein gesellschaftliches Tabuthema. Die RTL-Daily "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" beleuchtet die Krankheit nun mit einem Handlungsstrang und will damit Aufklärungsarbeit leisten.

Von Mobbing bis Suizid: In der 30-jährigen Geschichte von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" rückte der RTL-Dauerbrenner immer wieder gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus. Auch in Zukunft erwartet Zuschauerinnen und Zuschauer ein Tabuthema: Spielsucht. Im Mittelpunkt der neuen Storyline steht Tobias (Jan Kittmann). Der gibt sich nach der Trennung von Katrin (Ulrike Frank) der Verzweiflung hin und sucht Trost und Ablenkung in Sportwetten. Doch sein neues Hobby, dem er schon einmal verfallen war, vereinnahmt ihn zunehmend und stellt Tobias vor neue Probleme.

Um den neuen Handlungsstrang glaubwürdig zu erzählen, vertrauen die GZSZ-Macher auf die Expertise von Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen. "Gerade Sportwetten bergen ein hohes Suchtrisiko und versprechen 'schnelles Geld, schnelles Glück'. Das ist ein Trugschluss", weiß er. Außerdem schließe eine derartige Erkrankung immer auch das soziale Umfeld des Betroffenen ein. Auch Verena Küpperbusch, die die Landesfachstelle Glücksspielsucht der Suchtkooperation NRW leitet, warnt: "Glücksspielsucht ist eine ernst zu nehmende Krankheit." Sie hofft darauf, dass dieses Tabuthema mehr in die öffentliche Wahrnehmung rücke.

Indem Spielsucht in "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" thematisiert wird, will Schauspieler Jan Kittmann zur Aufklärungsarbeit beitragen. (Bild: RTL / Rolf Baumgartner)
Indem Spielsucht in "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" thematisiert wird, will Schauspieler Jan Kittmann zur Aufklärungsarbeit beitragen. (Bild: RTL / Rolf Baumgartner)

RTL bietet Beratungen für Spielsüchtige an

Schauspieler Jan Kittmann, der laut eigener Aussage noch keinen Kontakt mit Glücksspielsüchtigen hatte, freut sich "auf die spielerische Herausforderung". Während der Vorbereitung auf die Rolle sei ihm aber klar geworden, "wie dramatisch und gleichzeitig unsichtbar diese Krankheit in unserer Gesellschaft ist". Kittmann liege es deshalb am Herzen, Aufklärungsarbeit zu leisten.

Neben der Handlung in den werktäglich ausgestrahlten Episoden von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (Montag bis Freitag, 19.40 Uhr) macht RTL Spielsucht auch in TV-Beiträgen und auf den Social-Media-Profilen der Daily zum Thema. Außerdem finden Betroffene in Form von Beratungen Unterstützung.

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