Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 12 Minuten

Englisch nicht immer passend für Bewerbung

Universalsprache Englisch? Wer sich etwa für einen Saisonjob in Südeuropa bewirbt, sollte die Bewerbung besser in der Landessprache verfassen.

Wer nach dem Abi im Ausland jobben will, für den kommen nicht nur englischsprachige Länder infrage. Schon im Bewerbungsschreiben müssen Schulabgänger dann beweisen, dass sie die Landessprache beherrschen.

Nürnberg (dpa/tmn) - Nicht jeder will nach dem Abitur gleich in die nächste Ausbildung starten, sei es im Betrieb oder an der Hochschule. Einige Monate im Ausland zu arbeiten, kann eine willkommene Abwechslung darstellen.

Bewerber sollten dabei nicht unbedingt auf Englisch als Universalsprache setzen, wenn sie etwa nach Frankreich oder Italien wollen: Damit es mit dem Job im Wunschland klappt, sollte die Bewerbung in der jeweiligen Landessprache verfasst sein. Das rät Claudia Süß, Beraterin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) auf der Seite «abi.de».

Oft finden Abiturienten etwa Beschäftigung in der Hotellerie oder Gastronomie. Auf Englisch kann das Anschreiben aber verfasst sein, wenn die Ausschreibung in dieser Sprache gehalten ist, so die Expertin.

Außerdem sollte in dem Text klarwerden, warum man sich für den Schritt entschieden hat. Wer sich vorab überlegt, was die Gründe für den Auslandsaufenthalt sind, kann überzeugender argumentieren. Dazu kann gehören, die eigenen Sprachkenntnisse verbessern oder Joberfahrung in einer internationalen Branche sammeln zu wollen.