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Karl Max Einhäupl leitet Gremium für neue Uni-Medizin

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Berlin/Potsdam. Eine Expertenkommission soll bis Mitte kommenden Jahres das Konzept für die in Cottbus geplante staatliche Universitätsmedizin vorlegen. Das Gremium werde von Karl Max Einhäupl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Charité Universitätsmedizin Berlin und früherer Vorsitzender des Wissenschaftsrats, geleitet, teilte das Wissenschaftsministerium am Montag nach der ersten Sitzung mit.

Der Aufbau einer staatlichen Universitätsmedizin in Cottbus sei das wohl wichtigste Strukturwandelprojekt für die Lausitz und eines der größten und anspruchsvollsten der Landesregierung, sagte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD). Die neue Uni-Medizin werde ein Labor für ganz Deutschland sein. „Das ist kein Größenwahn, sondern Erfolgsbedingung für das Projekt“, betonte die Ministerin. Für die Finanzierung durch den Bund werde die Zustimmung aller Landes-Wissenschaftsminister benötigt. Und die werde es nur geben, wenn alle von dem Konzept überzeugt seien.

Termin für die Eröffnung steht noch nicht fest

Für die Leitung der Kommission sei Professor Einhäupl gefunden worden, der profunde Erfahrungen bei der Leitung eine der größten Uni-Kliniken habe, sagte Schüle. Jahrelang habe er zudem als Vorsitzender die Arbeit des Wissenschaftsrats wesentlich geprägt. Einhäupl hatte am 1. September vergangenen Jahres nach elf Jahren an der Spitze den Vorstandvorsitz an der Charité Universitätsmedizin Berlin an Heyo Kroemer abgegeben. In der Lausitz eine international sichtbare Hochschulmedizin zu entwickeln, sei ...

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