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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.04.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 5 Min.

ROUNDUP 3: Wirtschaft setzt nach Vollbremsung auf Frühjahrsaufschwung

WIESBADEN/FRANKFURT - Der Aufschwung ist gestoppt - vorerst. Volkswirte und Politiker äußern sich überwiegend zuversichtlich: Schon im Frühjahr dürfte es wieder aufwärts gehen. Die Exportnation Deutschland profitiert von der Erholung der Weltmärkte. Und auch im Inland könnte der Konsum wieder zulegen, wenn die Impfungen gegen das Coronavirus ohne weitere Rückschläge vorankommen und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder zurückgefahren werden.

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich deutlich auf

MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA ist im April auf den höchsten Stand seit gut einem Jahr gestiegen. Die von der Universität Michigan erhobene Verbraucherstimmung stieg gegenüber dem Vormonat um 3,4 Punkte auf 88,3 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Erhebung mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit März 2020. Ein erstes Ergebnis wurde nach oben korrigiert.

USA: Chicago-Indikator hellt sich überraschend auf

CHICAGO - Das Geschäftsklima in der Region Chicago hat sich im April überraschend aufgehellt. Der Indikator stieg um 5,8 Punkte auf 72,1 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang auf 65,0 Punkte erwartet. Werte über der Marke von 50 Punkten signalisieren wirtschaftliches Wachstum, Werte darunter deuten auf eine Schrumpfung hin.

USA: Haushaltseinkommen steigen drastisch - Inflation zieht an

WASHINGTON - Neue Konjunkturhilfen der US-Regierung haben die Einkommen der privaten Haushalte im März drastisch steigen lassen. Die Einkommen lagen 21,1 Prozent höher als im Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Sprung erwartet, diesen mit 20 Prozent im Schnitt aber etwas niedriger veranschlagt.

USA: Arbeitskosten steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im Winter stärker als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet. Im vierten Quartal 2020 hatte der Zuwachs 0,7 Prozent betragen.

ROUNDUP/Eurozone: Pandemie belastet Wirtschaft im Winter

LUXEMBURG - Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft der Eurozone im Winter belastet. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung war jedoch weniger deutlich als erwartet. Im ersten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Quartalsvergleich um 0,6 Prozent gesunken, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag laut einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten einen Rückgang von 0,8 Prozent erwartet. Im Schlussquartal 2020 war die Wirtschaft noch um 0,7 Prozent gesunken.

Eurozone: Arbeitslosigkeit geht zurück

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im März zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote fiel gegenüber Februar um 0,1 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten mit einer konstanten Quote gerechnet. Die Arbeitslosenquote für Februar wurde von zunächst 8,3 auf 8,2 Prozent revidiert.

Eurozone: Inflation zieht weiter an - Kerninflation fällt

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone ist weiter gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen im April 1,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als im März. Analysten hatten mit dem Anstieg gerechnet.

Italien: Wirtschaft schrumpft im Winter etwas weniger als erwartet

ROM - Belastet durch Corona-Beschränkungen ist die italienische Wirtschaft auch im Winter geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent gefallen, teilte das nationale Statistikamt Istat am Freitag in Rom mit. Volkswirte hatten mit einem etwas stärkeren Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vorquartal war die Wirtschaft um 1,8 Prozent geschrumpft.

Frankreich: Inflation zieht weiter an

PARIS - In Frankreich ist die Inflation im April weiter gestiegen. Die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 1,7 Prozent zu, wie das Statistikamts Insee am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Damit ist die Inflation in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone so stark wie seit Anfang 2020 nicht mehr. Im März hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen und im Februar 0,8 Prozent.

ROUNDUP: Chinas Industrie mit unterschiedlichen Wachstumssignalen

PEKING - Chinas Industrie ist weiter auf Wachstumskurs - nach staatlichen Angaben aber mit gebremsten Tempo. Der offizielle Einkaufsmanagerindex des Landes sank im April von 51,9 auf 51,1 Punkte im Vergleich zum Vormonat, wie das Pekinger Statistikamt am Freitag mitteilte.

Frankreichs Wirtschaft wächst zu Jahresbeginn

PARIS - Die französische Wirtschaft ist trotz angespannter Corona-Situation solide in das Jahr gestartet. Die Wirtschaftsleistung (BIP) stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einer Stagnation gerechnet. Das Wachstum folgt auf eine Schrumpfung der Wirtschaft im Schlussquartal 2020 um 1,4 Prozent.

Japans Industrieproduktion im März überraschend gestiegen

TOKIO - Japans Industrieproduktion ist im März gestiegen. Wie die Regierung am Freitag auf Basis vorläufiger Daten bekanntgab, erhöhte sich der Ausstoß im Vergleich zum Vormonat um 2,2 Prozent. Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Im Februar war die Industrieproduktion der vor Deutschland drittgrößten Volkswirtschaft der Welt nach revidierten Daten um 1,3 Prozent gesunken. Die produzierenden Unternehmen erwarten für April einen noch deutlicheren Produktionsanstieg um 8,4 Prozent, bevor der Ausstoß im Monat darauf mit 4,3 Prozent wieder rückläufig sein dürfte.

Italien: Inflation legt etwas deutlicher als erwartet zu

ROM - In Italien hat die Inflation im April überraschend deutlich zugelegt. Die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen zum Vorjahresmonat um 1,0 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 0,9 Prozent gerechnet. Im März hatte sie noch bei 0,6 Prozent gelegen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.