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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.01.2023 - 17.00 Uhr

Eurozone: Verbraucherstimmung hellt sich den vierten Monat in Folge auf

BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im Dezember den vierten Monat in Folge aufgehellt. Der Indikator stieg gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte auf minus 20,9 Zähler, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit minus 20,0 Punkten gerechnet.

USA: Frühindikatoren fallen den zehnten Monat in Folge

WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich im Dezember stärker als erwartet eingetrübt. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren fiel gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent, wie das private Marktforschungsinstitut Conference Board am Montag in Washington mitteilte. Es ist bereits der zehnte Rückgang in Folge. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rücksetzer um lediglich 0,7 Prozent gerechnet. Im November war der Index um revidierte 1,1 Prozent (zunächst minus 1,0) gefallen.

Deutschland: Rohstahlproduktion auf zweitniedrigstem Niveau seit 2009

BERLIN - Der Stahlproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. 36,8 Millionen Tonnen Rohstahl wurden 2022 in Deutschland hergestellt, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mitteilte. Das waren demnach mehr als acht Prozent weniger als im Jahr davor. Es sei zudem das zweitschwächste Produktionsjahr seit 2009 gewesen. Nur im ersten Corona-Jahr 2020 war die Produktion demnach noch niedriger. Die Produzenten kämpfen dem Verband zufolge mit anhaltenden Problemen in den Lieferketten, hohen Energiekosten und einer schwachen Konjunktur im stahlverarbeitenden Gewerbe.

ROUNDUP/Bafin-Chef: Risiko für Kreditausfälle gestiegen

FRANKFURT - Die Finanzaufsicht Bafin mahnt Banken zu ausreichend Vorsorge angesichts zunehmender Risiken. "Das Insolvenzrisiko ist gestiegen", sagte der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Mark Branson, am Montag in Frankfurt. Damit nehme auch die Gefahr zu, dass Unternehmen Kredite nicht mehr bedienen könnten. Darauf müssten Banken sich vorbereiten.

ROUNDUP: DGB sieht 'mittelfristig' Standortvorteile in Deutschland

BERLIN - Staatlicher Einsatz für eine klimaschonende Umgestaltung der Wirtschaft und mehr soziale Sicherheit - mit diesen Kernforderungen blickt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf das neue Jahr. So müssten Unternehmen verpflichtet werden, neue Wertschöpfung und klimagerechte Produkte zu entwickeln und auszubauen, sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi am Montag auf der DGB-Jahrespressekonferenz in Berlin. Im Gegenzug solle die Wirtschaft staatlich unterstützt werden. Dabei müsse gelten: "Ohne Standorttreue keine Standortvorteile." Die Unternehmen sollten keine Produktion ins Ausland verlagern, mahnte Fahimi.

Unternehmen sehen keinen Grund zur Entwarnung in Energiepreiskrise

BERLIN - Wirtschaftsverbände sehen keinen Grund zur Entwarnung in der Energiepreiskrise. Die Preissprünge hätten weitreichende Folgen, der Standort Deutschland gerate immer mehr ins Hintertreffen, sagte Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Keramische Industrie, am Montag bei einer Veranstaltung des "Bündnisses faire Energiewende". Es könne zu weiteren Werkschließungen kommen.

DGB: 'Ohne Standorttreue keine Standortvorteile'

BERLIN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat einen energischen staatlichen Einsatz für eine klimaschonende Umgestaltung der Wirtschaft und mehr soziale Sicherheit gefordert. So müssten Unternehmen verpflichtet werden, neue Wertschöpfung und klimagerechte Produkte zu entwickeln und auszubauen, sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi am Montag in Berlin. Im Gegenzug solle die Wirtschaft staatlich unterstützt werden. Dabei müsse gelten: "Ohne Standorttreue keine Standortvorteile." Die Unternehmen sollten keine Produktion ins Ausland verlagern, mahnte Fahimi.

Ifo-Forscher: Digitalisierung durch Corona bringt Produktivitätsschub

MÜNCHEN/DRESDEN - Der durch Corona erzwungene Digitalisierungsschub könnte in den kommenden Jahren die Produktivität in Deutschland steigen lassen. Ifo-Forscher Robert Lehmann geht davon aus, dass es insgesamt um ein zusätzliches Produktivitätswachstum von 2 bis 4 Prozent verteilt über mehrere Jahre geht, wie er am Montag sagte. Je nach Wirtschaftsbereich könne dieser Wert aber abweichen.

Bundesbank: Konjunkturentwicklung besser als zuletzt erwartet

FRANKFURT - Die Deutsche Bundesbank beurteilt die Konjunkturlage in Deutschland besser als noch vor einigen Wochen. "Die jüngsten Datenveröffentlichungen fielen insgesamt besser aus als in der Dezember-Projektion unterstellt worden war", hieß es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Notenbank. Die Bundesbank verwies auf eine vorläufige Einschätzung des Statistischen Bundesamtes, wonach die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2022 in etwa stagnierte. Viele Ökonomen hatten einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gegenüber dem Vorquartal erwartet.

Bundesbank mahnt Banken: Bargeldversorgung auch künftig sicherstellen

FRANKFURT/MAIN - Trotz des Abbaus Tausender Geldautomaten und der Schließung von Bankfilialen in den vergangenen Jahren sieht die Bundesbank die Versorgung der Menschen in Deutschland mit Bargeld aktuell gesichert. Gegenwärtig gewährleiste ein dichtes Netz von Bezugsmöglichkeiten die Versorgung der Bevölkerung mit Scheinen und Münzen, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Notenbank. "Voraussetzung für eine weiterhin intakte Bargeldinfrastruktur ist aber, dass die Kreditinstitute in Deutschland ihrer Verantwortung für die Bargeldversorgung auch zukünftig nachkommen", mahnte die Bundesbank.

Presse: Großbritannien verfehlt Exportziele wegen Brexits

LONDON - Wegen des Brexits wird Großbritannien einem Zeitungsbericht zufolge seine Exportziele deutlich verfehlen. Der Wert von Ausfuhren aus dem Vereinigten Königreich werde frühestens 2035 eine Billion Pfund (1,14 Bio Euro) betragen, berichtete der "Guardian" am Montag unter Berufung auf Aussagen des zuständigen Staatssekretärs Andrew Bowie. Ex-Premierminister Boris Johnson hatte 2021 angekündigt, dieses Ziel werde 2030 erreicht. Ursprünglich hatte 2012 der damalige Regierungschef David Cameron sogar 2020 als Datum versprochen - das war aber lange vor dem Brexit-Referendum 2016.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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