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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.04.2024 - 17.00 Uhr

Iran will mutmaßlichen Angriff Israels nicht weiter verfolgen

TEHERAN - Der Iran will den mutmaßlichen israelischen Gegenangriff auf einen Luftwaffenstützpunkt im Zentraliran nicht verfolgen. "Der Vorfall war ein Ablenkungsmanöver und nicht der Rede wert", sagte Außenamtssprecher Nasser Kanaani am Montag. "Daher werden wir ihn auch nicht weiter verfolgen". Die Aktion sei so unbedeutend gewesen, dass die Israelis selbst dafür nicht die Verantwortung hätten übernehmen wollen, sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Irna.

ROUNDUP: Israels Armee rückt im Gaza-Krieg weiter vor - Die Nacht im Überblick

TEL AVIV - Israel will den militärischen Druck auf die islamistische Hamas im Gazastreifen forcieren - und schürt Sorgen vor einer möglicherweise kurz bevorstehenden Offensive gegen die Stadt Rafah. Generalstabschef Herzi Halevi habe "die weiteren Schritte" zur Fortsetzung des Krieges am Sonntag gebilligt, sagte Armeesprecher Daniel Hagari. Der israelische Kan-Sender berichtete, Teil der Pläne sei ein Militäreinsatz in Rafah im Süden an der Grenze zu Ägypten. Es sei offenbar in Kürze mit einer Evakuierung der Zivilbevölkerung zu rechnen.

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Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich etwas weiter auf

BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im April etwas weiter verbessert. Der Indikator für das Konsumklima stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf minus 14,7 Punkte, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten einen etwas deutlicheren Anstieg auf minus 14,5 Punkte erwartet.

Mehrere Mitgliedsländer brechen EU-Schuldenvorgaben

LUXEMBURG - Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben im vergangenen Jahr ihre selbst auferlegten Regeln für Haushaltsdefizite und Staatsschulden gebrochen. Außer Zypern, Dänemark, Irland und Portugal gaben alle 27 EU-Länder mehr Geld aus als sie einnahmen, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des EU-Statistikamtes Eurostat mit Sitz in Luxemburg hervorgeht. Elf Mitgliedstaaten hatten demnach ein Defizit von mehr als drei Prozent bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung. Damit liegen sie über den EU-weit geltenden Obergrenzen. Das höchste Defizit hat den Daten zufolge Italien mit 7,4 Prozent.

ROUNDUP 2: 'Es reicht halt nicht' - Industrie unzufrieden mit der Ampel

HANNOVER - Die deutsche Industrie sieht den Wirtschaftsstandort Deutschland in Gefahr und fordert deutliche Reformen. Was die Bundesregierung bisher getan habe, sei aller Ehren wert - "aber es reicht halt nicht", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm, am Montag zum Auftakt der Hannover Messe. So lasse sich der Rückgang der Industrieproduktion, der seit Jahren zu beobachten sei, nicht stoppen.

Konjunkturumfrage: Leichte Erholung, aber keine Aufbruchsstimmung

MÜNCHEN - Die konjunkturelle Talfahrt in Deutschland ist nach Einschätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte gestoppt, ein Aufschwung aber nicht in Sicht. Deloitte hatte von Ende März bis Anfang April 199 Finanzvorstände befragt. Insgesamt schätzen sie ihre Geschäftsaussichten besser ein - allerdings mit sehr großen Branchenunterschieden. Trotz erwarteter Umsatzsteigerungen rechnen die Unternehmen demnach mit stagnierenden Gewinnmargen und planen, Investitionen und Beschäftigung nicht aufzustocken.

Deutsche Maschinenbauer pessimistisch für 2024

FRANKFURT - In einem trägen Wirtschaftsumfeld rechnet die überwiegende Mehrheit der deutschen Maschinenbauer 2024 mit schrumpfenden Geschäften. Fast zwei Drittel der Befragten blicken pessimistisch auf die Entwicklung der Gesamtbranche, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht, die der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX und der Nachrichtenagentur dpa exklusiv vorliegen. "Die Branche ist tief verunsichert. Nicht einmal in Zeiten der Corona-Pandemie war die Stimmung im Maschinenbau von so viel Pessimismus geprägt", sagte PwC-Industrieexperte Bernd Jung laut einer Mitteilung zur aktuellen Entwicklung des PwC Maschinenbau-Barometers.

Banken sorgen sich um wirtschaftliche Aussichten Deutschlands

BERLIN - Die Schwäche der deutschen Konjunktur bereitet den Banken in Deutschland Sorge. "Unser Problem sind dabei nicht einige Quartale mit schwachen Konjunkturdaten - sondern die Tatsache, dass uns die Perspektive fehlt, wieder nachhaltig höhere Wachstumsraten zu erreichen", sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Christian Sewing, anlässlich des 23. Deutschen Bankentages am Montag in Berlin. Ein politischer Konsens über grundlegende Reformen sei nicht in Sicht. "Und zahlreiche Streiks und Proteste haben seit Beginn des Jahres den Eindruck verstärkt, dass unsere Republik in Teilen stillsteht und sich selbst blockiert." Deutschland brauche vor allem dringend mehr Investitionen, betonte Sewing, der zugleich Vorstandschef der Deutschen Bank DE0005140008 ist.

Pariser Notenbankchef fordert Sparkurs und gemeinsame EU-Investitionen

PARIS - Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau hat angesichts der bedrohlich hohen Staatsverschuldung seines Landes einen ernsthaften Sparkurs sowie eine Begrenzung öffentlicher Ausgaben verlangt. Nur wenn Frankreich mehr Haushaltsdisziplin an den Tag lege, könne über neue Gemeinschaftsmittel der Europäischen Union für Zukunftsaufgaben wie die Bewältigung der Klimakrise und des digitalen Wandels nachgedacht werden, schrieb der Notenbankchef am Montag in seiner jährlichen Analyse zur Lage des Landes. Seit 15 Jahren halte Frankreich die EU-Defizitregeln nicht dauerhaft ein, was der Glaubwürdigkeit Frankreichs in der EU erheblich schade.

ROUNDUP: Kiew hofft auf baldige Lieferung von Militärhilfe - Nacht im Überblick

KIEW - Nach der Zusage von Milliardenunterstützung aus den USA und neuer Flugabwehrsysteme von den Nato-Mitgliedern schöpft die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion neue Hoffnung. Allerdings bat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Unterstützer seines Landes, die Zeitspanne zwischen Zusagen militärischer Hilfe und der tatsächlichen Lieferung möglichst kurz zu halten. "Die Zeit zwischen den politischen Entscheidungen und den tatsächlichen Verlusten des Gegners an der Front, zwischen der Verabschiedung des Pakets und der Stärke unserer Jungs sollte so kurz wie möglich sein", sagte Selenskyj am Sonntag in seiner abendlichen Videoansprache.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/la