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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 20.01.2023 - 17.00 Uhr

Deutschland: Erzeugerpreise steigen erneut schwächer - Rekord im Jahresverlauf

WIESBADEN - In Deutschland hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene zum dritten Mal in Folge abgeschwächt, allerdings von hohem Niveau aus. Im Dezember stiegen die Produzentenpreise im Jahresvergleich um 21,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im August und September waren die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, mit einer Rekordrate von 45,8 Prozent gestiegen. Seither ist der Preisauftrieb rückläufig.

DAVOS/EZB-Präsidentin Lagarde: Werden im Kampf gegen die Inflation Kurs halten

DAVOS - Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, will den Kampf gegen die hohe Inflation entschlossen fortführen. "Kurs zu halten, ist mein geldpolitisches Mantra", sagte Lagarde am Freitag während einer Diskussionsrunde auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Dies gelte auch unabhängig davon, dass der Höhepunkt der Inflation erreicht scheine, sagte Lagarde. "Wir werden tun, was nötig ist." Die Aufhebung der strikten Corona-Maßnahmen in China stelle eine zusätzliche Inflationsgefahr dar.

USA: Verkäufe bestehender Häuser sinken den elften Monat in Folge

WASHINGTON - Der Abwärtstrend am US-Immobilienmarkt setzt sich fort. Die Verkäufe bestehender Häuser gingen im Dezember den elften Monat in Folge zurück. Zum Vormonat sanken sie um 1,5 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten aber mit einem stärkeren Rückgang um 3,4 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sanken die Verkäufe um 34,0 Prozent.

Britischer Einzelhandel im Dezember schwach - Rückgang auch im Gesamtjahr

LONDON - Der britische Einzelhandel hat auch im Dezember schwach abgeschnitten. Die Umsätze der Branche fielen gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten hingegen einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet. Bereits im November waren die Erlöse rückläufig gewesen.

ROUNDUP 2: Keine Entscheidung über Leopard-Panzer - Berlin prüft Verfügbarkeit

RAMSTEIN - Trotz erheblichen Drucks aus der Ukraine und von verbündeten Staaten hat die Bundesregierung immer noch keine Entscheidung über die Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern in das von Russland angegriffene Land getroffen. Deutschland bereite sich aber darauf vor, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag am Rande der Ukraine-Konferenz auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Er habe den Auftrag erteilt, Verfügbarkeit und Stückzahl dieser Panzer zu prüfen. "Wir bereiten uns vor für den Fall der Fälle." Die Entscheidung über eine Lieferung werde "so bald wie möglich getroffen". Sollte die Lieferung beschlossen werden, müsse es schnell gehen, sagte Pistorius.

ROUNDUP: Deutsch-französisches Spitzentreffen wird nach Missklang nachgeholt

BERLIN/PARIS - Unterschiedliche Positionen in Kernfragen hatten die deutsch-französische Achse im Herbst ins Holpern gebracht - das damals verschobene Ministertreffen beider Länder wird nun am Sonntag an einem historischen Datum nachgeholt. Anlässlich des 60. Jubiläums des Élysée-Vertrags zur Aussöhnung der Nachbarn kommen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Präsident Emmanuel Macron sowie Abgeordnete beider Parlamente in Paris zusammen. Im Mittelpunkt werden dabei die Themen Wirtschaft und Energie, Sicherheit und Verteidigung sowie die Europapolitik stehen, wie es aus Regierungskreisen in Berlin und Paris hieß.

ROUNDUP: Regierung wirbt für Fachkräftestrategie - CDU: 'Falsche Instrumente'

BERLIN - Mit mehr Aus- und Weiterbildung, gezielter Einwanderung und mehr Frauen in Vollzeitjobs will die Bundesregierung dem wachsenden Fachkräftemangel begegnen. "Fachkräftesicherung ist Wohlstandssicherung", sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Freitag bei der ersten Beratung der Fachkräftestrategie im Bundestag. Aus den Reihen der Opposition gab es unter anderem Kritik für aus ihrer Sicht zu hohe bürokratische Hürden.

Japan: Inflation steigt auf höchsten Stand seit vier Jahrzehnten

TOKIO - Die Teuerung in Japan zieht weiter an und setzt die nationale Zentralbank zunehmend unter Druck. Im Dezember stiegen sowohl die gesamten Verbraucherpreise als auch die Preise ohne frische Nahrungsmittel um jeweils 4,0 Prozent, wie aus Regierungszahlen vom Freitag hervorgeht. In der letztgenannten Abgrenzung - die für die Geldpolitik der Notenbank ausschlaggebende Kernrate - ist es der stärkste Anstieg seit 1981. Die Gesamtinflation ist ebenfalls seit langem nicht mehr so hoch gewesen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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