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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 16.12.2020 -17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

USA beschuldigen Schweiz und Vietnam der Währungsmanipulation

WASHINGTON - Die US-Regierung hat erstmals die Schweiz und Vietnam der Währungsmanipulation bezichtigt. Beide Länder hätten in den vier Quartalen bis Ende Juni 2020 in unfairer Weise ihre Währungen gegenüber dem US-Dollar beeinflusst, teilte das US-Finanzministerium am Mittwoch in Washington mit. Kurz vor dem Regierungswechsel werden damit noch Konflikte mit zwei weiteren Handelspartnern eskaliert. Im vergangenen Jahr hatte die Regierung von Präsident Donald Trump solche Vorwürfe bereits gegen China erhoben, dann allerdings im Januar 2020 wieder zurückgezogen.

ROUNDUP: Von der Leyen sieht 'schmalen Pfad' zu Brexit-Handelspakt

BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht entscheidende Fortschritte auf dem Weg zu einem Brexit-Handelspakt mit Großbritannien. "Ich kann ihnen nicht sagen, ob wir eine Einigung erzielen oder nicht", sagte von der Leyen am Mittwoch im Europaparlament. "Aber ich kann Ihnen sagen, dass es jetzt einen Pfad zu einer Einigung gibt" - er sei schmal, aber vorhanden.

USA: NAHB-Hausmarktindex trübt sich stärker als erwartet ein

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im Dezember stärker als erwartet eingetrübt. Der NAHB-Hausmarktindex fiel im November zum Vormonat um 4 Punkte auf 86 Zähler, wie die National Association of Home Builders am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 88 Punkte gerechnet.

USA: Einzelhandelsumsätze fallen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Einzelhandelsumsätze in den USA sind im November überraschend deutlich gefallen. Im Monatsvergleich seien die Erlöse um 1,1 Prozent gesunken, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Bereits im Oktober waren die Umsätze um revidierte 0,1 Prozent gefallen. Zunächst war ein Anstieg um 0,3 Prozent ermittelt worden.

Türkischer Notenbankchef verspricht straffe Geldpolitik

ANKARA - Die türkische Notenbank will ihren strafferen geldpolitischen Kurs offenbar fortführen. Die Zentralbank werde ihre Geldpolitik zusätzlich straffen, falls dies erforderlich sein sollte, sagte Notenbankchef Naci Agbal am Mittwoch während einer im Internet übertragenen Videokonferenz. Preisstabilität sei eine Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum. Die Notenbank sei daher entschlossen, die hohe Inflation zu verringern.

ROUNDUP/Ökonomen: Neue Corona-Beschränkungen verzögern Erholung

MÜNCHEN - Die verschärften Corona-Einschränkungen sind ein Dämpfer für die wirtschaftliche Erholung in Deutschland. Darin sind sich mehrere Forschungsinstitute in ihren am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturprognosen zwar einig. Unterschiedliche Ansichten gibt es aber zu der Frage, ob es nun im kommenden Jahr schneller oder langsamer aufwärts gehen könnte als bisher gedacht.

Eurozone: Unternehmensstimmung hellt sich deutlich auf

LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Dezember deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanangerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit stieg zum Vormonat um 4,5 Punkte auf 49,8 Zähler, wie Markit am Mittwoch in London mitteilte. Analysten waren von einer geringfügigen Erholung auf im Schnitt 45,5 Punkte ausgegangen. Die Wirtschaft der Eurozone steuere auf eine Stabilisierung zu, kommentierte Markit. Der kurzfristige Ausblick sei aber sehr herausfordernd.

Von der Leyen sieht 'schmalen Pfad' zu Brexit-Handelspakt

BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht entscheidende Fortschritte auf dem Weg zu einem Brexit-Handelspakt mit Großbritannien. "Ich kann ihnen nicht sagen, ob wir eine Einigung erzielen oder nicht", sagte von der Leyen am Mittwoch im Europaparlament. "Aber ich kann Ihnen sagen, dass es jetzt einen Pfad zu einer Einigung gibt" - er sei schmal, aber vorhanden.

Britische Verbraucherpreise steigen schwach

LONDON - Der Preisauftrieb in Großbritannien schwächt sich in der zweiten Corona-Welle deutlich ab. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt OSN am Mittwoch in London mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate noch 0,7 Prozent betragen. Analysten hatten mit einer leichten Abschwächung auf im Schnitt 0,6 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung im Euroraum hellt sich deutlich auf

LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Dezember deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanangerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit stieg zum Vormonat um 4,5 Punkte auf 49,8 Zähler, wie Markit am Mittwoch in London mitteilte. Analysten waren von einer geringfügigen Erholung auf im Schnitt 45,5 Punkte ausgegangen. Bankvolkswirte kommentierten die Verbesserung wegen der angespannten Corona-Lage jedoch vorsichtig.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.