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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 14.04.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

ROUNDUP: EZB-Entscheidung über digitalen Euro dauert noch Jahre

BRÜSSEL - Eine Entscheidung über die mögliche Einführung eines digitalen Euro wird laut Europäischer Zentralbank (EZB) noch Jahre dauern. Die EZB werde ihre Arbeit an dem Vorhaben so zügig wie möglich vorantreiben, sagte EZB-Direktor Fabio Panetta am Mittwoch vor dem Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments. "Wir müssen uns jedoch auch die Zeit nehmen, es richtig zu machen." Panetta präsentierte auch neue Umfrageergebnisse der Notenbank zu der Thematik.

ROUNDUP/Schulden für Corona-Hilfen: Brüssel stellt Anleihepläne vor

BRÜSSEL - Die EU-Kommission macht sich bereit für die größte Schuldenaufnahme ihrer Geschichte: Von Juli an will sie bis 2026 für die europäischen Corona-Hilfen jährlich im Schnitt 150 Milliarden Euro am Kapitalmarkt leihen. Die Strategie dafür legte Haushaltskommissar Johannes Hahn am Mittwoch in Brüssel vor.

Söder: Bundes-Notbremse reicht nicht aus für Kampf gegen Corona-Welle

MÜNCHEN - Zur Eindämmung der dritten Corona-Welle reicht nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die geplante Bundes-Notbremse nicht aus. "Wir halten es für richtig, dass auf Bundesebene diese Notbremse fest verankert wird. Allein das wird es aber noch nicht helfen, wir müssen uns mehr überlegen", sagte der CSU-Chef am Mittwoch am Rande der Sitzung der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag. Notwendig sei etwa "ein moderneres und flexibleres Impfkonzept, um die Geschwindigkeit durch einen Bürokratieabbau zu erhöhen und "vor allem um zu flexibilisieren".

Presse: Italiens Regierung plant weitere Corona-Hilfen

ROM - Italiens Regierung plant laut Medienberichten weitere Corona-Hilfen für die Wirtschaft in Milliardenhöhe. Dabei stehe eine Summe von ungefähr 40 Milliarden Euro im Raum, berichteten mehrere Zeitungen am Mittwoch. Der Ministerrat will nach Informationen der Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag weiter darüber beraten.

OECD ruft zu Neuerfindung der Wirtschaft nach Corona-Krise auf

PARIS - Angesichts der Corona-Pandemie und ihrer dramatischen Folgen ruft die Industriestaatenorganisation OECD dazu auf, Volkswirtschaften "neu zu erfinden" und damit krisenfester zu machen. "Die Regierungen müssen jetzt handeln", forderte OECD-Generalsekretär Angel Gurria am Mittwoch bei einer Online-Konferenz in Paris. Der wirtschaftliche Aufschwung nach der Krise müsse vorbereitet werden.

Frankreichs Notenbankchef: EZB könnte Corona-Käufe bis März 2022 einstellen

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte ihre Corona-Wertpapierkäufe PEPP nach Ansicht des französischen Notenbankchefs Francois Villeroy de Galhau innerhalb etwa eines Jahres einstellen. "Wir könnten PEPP möglicherweise bis März 2022 beenden", sagte Frankreichs Notenbankpräsident am Mittwoch dem Fernsehsender Bloomberg TV. Bisher heißt es seitens der EZB, dass das 1,85 Billionen Euro schwere Corona-Kaufprogramm mindestens bis März 2022 läuft. Erworben werden vor allem Staatsanleihen von Euroländern, um die allgemeinen Finanzierungskonditionen in der Krise niedrig zu halten.

Großbritannien weitet Tests zu Impfstoff-Kombination aus

OXFORD - Britische Wissenschaftler weiten ihre Tests zur Impfstoff-Wirksamkeit bei der Kombination unterschiedlicher Mittel auf weitere Wirkstoffe aus. Künftig werden auch die Impfstoffe von Moderna <US60770K1079> und Novavax einbezogen, wie Matthew Snape von der Universität Oxford am Mittwoch dem Times Radio sagte. Seit Februar wird bereits in einer klinischen Studie untersucht, ob die bereits seit längerem in Großbritannien zugelassenen Impfstoffe von Biontech <US09075V1026>/Pfizer und Oxford/Astrazeneca in unterschiedlicher Abfolge als erste und zweite Dosis verwendet werden können. Moderna wird in Großbritannien seit Montag als drittes Mittel eingesetzt.

Eurozone: Industrieproduktion fällt nach starkem Jahresauftakt zurück

LUXEMBURG - Die Industrieproduktion der Eurozone ist im Februar nach einem starken Jahresauftakt gesunken. Im Monatsvergleich sei die Fertigung um 1,0 Prozent geschrumpft, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Analysten hatten allerdings einen noch stärkeren Dämpfer um 1,3 Prozent erwartet. Im Januar war die Produktion in den Industriebetrieben noch um 0,8 Prozent gestiegen.

Spanien: Inflation legt wie erwartet stark zu

MADRID - In Spanien ist die Inflation deutlich gestiegen. Die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten im März im Jahresvergleich um 1,2 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Mittwoch in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Die Behörde bestätigte damit wie erwartet eine erste Erhebung.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.