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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 11.02.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

Infektiologe: Öffnung nicht nur von Inzidenz abhängig machen

MÜNCHEN - Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner sieht in der von Bund und Ländern beschlossenen Fortsetzung des Lockdowns den richtigen Schritt. Vor Lockerungen im größere Stil müssten die Zahlen weiter sinken, sagte der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in Schwabing der Deutschen Presse-Agentur zu den Beschlüssen vom Mittwochabend. Neben der Inzidenz sei es notwendig, auf weitere Werte zu schauen, besonders den Reproduktions-Wert, also die Zahl der Neuansteckungen pro Infizierten. "Wir sind gut, aber wir dürfen das Erreichte nicht verspielen", sagte Wendtner mit Blick auf die Virus-Mutanten.

ROUNDUP 2/Nach Corona-Schock: EU-Wirtschaft soll ab Frühling wieder wachsen

BRÜSSEL - Paolo Gentiloni bemühte "das sprichwörtliche Licht am Ende des sprichwörtlichen Tunnels". Nach dem historischen Einbruch im Pandemiejahr 2020 soll Europas Wirtschaft ab Frühjahr wieder wachsen und ab Sommer Fahrt aufnehmen - wenn die Corona-Impfungen nun nach Plan gehen. Das ist der Kern der Konjunkturprognose, die der EU-Wirtschaftskommissar am Donnerstag in Brüssel präsentierte. Auch für Deutschland wird kräftiges Wachstum erwartet, wenn auch etwas weniger als im EU-Schnitt.

ROUNDUP: Altmaier lädt Wirtschaft nach Kritik zu Corona-Spitzentreffen

BERLIN - Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lädt Verbände auch angesichts schwerer Kritik aus der Wirtschaft an der schleppenden Umsetzung von Hilfen zu einem "Wirtschaftsgipfel" ein. Wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte, wird Altmaier am kommenden Dienstag mit mehr als 40 Verbänden über die aktuelle Lage der Wirtschaft, die Beschlüsse von Bund und Ländern, die Wirtschaftshilfen und mögliche Öffnungsperspektiven sprechen.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gehen leicht zurück

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche leicht gesunken. In der Woche bis zum 6. Februar wurden 793 000 Anträge gestellt, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das sind 19 000 Anträge weniger als in der Woche zuvor. Analysten hatten im Schnitt 758 000 Erstanträge erwartet.

ROUNDUP 3: Wirtschaftsverbände reagieren bestürzt auf Corona-Beschlüsse

BERLIN - Angesichts der von Bund und Ländern beschlossenen Lockdown-Verlängerung haben sich Wirtschaftsverbände enttäuscht gezeigt. Gastgewerbe, Tourismus, Mittelstand und Immobilienwirtschaft fehlen klare Perspektiven. Der Mittelstand beklagte "unverbindliche Versprechungen" und der Handel vermisst den "versprochenen Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown". Die Friseurbranche atmet jedoch auf - ab dem 1. März dürfen Friseurinnen und Friseure wieder Hand anlegen.

Frankreichs Notenbankchef schlägt EZB-Klimaprogramm vor

PARIS - Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau ist in der Klimadebatte mit einem Vorschlag für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeprescht. Die Notenbank solle für Unternehmensanleihen Klimakriterien einführen, sagte de Galhau am Donnerstag während einer Klimakonferenz in Paris. Die Regeln sollen sowohl für EZB-Käufe von Unternehmensanleihen als auch für die Annahme solcher Papiere als Sicherheit im Refinanzierungsgeschäft der Notenbank gelten.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.