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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.03.2023 - 17.15 Uhr

ROUNDUP: Deutsche Industrie startet gut ins neue Jahr

WIESBADEN - Die deutsche Industrie ist gut in das neue Jahr gestartet. Die Gesamtproduktion wurde von Dezember auf Januar um 3,5 Prozent ausgeweitet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von 1,4 Prozent gerechnet. Der deutliche Rückgang vom Dezember wurde mit 2,4 Prozent milder ausgewiesen als bislang mit 3,1 Prozent angenommen.

USA: Beschäftigung im Privatsektor steigt stärker als erwartet - ADP

WASHINGTON - Die Privatwirtschaft der USA hat im Februar mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat kamen 242 000 Stellen hinzu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit 200 000 neuen Stellen gerechnet.

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USA: Defizit in der Handelsbilanz vergrößert sich weiter

WASHINGTON - Das Defizit im Außenhandel der USA ist zu Beginn des Jahres weiter gestiegen. Im Januar legte es um 1,1 Milliarden auf 68,3 Milliarden US-Dollar zu, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Es ist der zweite Anstieg in Folge. Analysten hatten im Schnitt ein noch etwas höheres Defizit von 68,7 Milliarden Dollar erwartet.

IEA-Chef rät zu strategischen Reserven von kritischen Mineralien

PARIS - Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat die Industriestaaten angesichts des zunehmenden Einsatzes von Rohstoffen als geopolitisches Druckmittel zum Handeln aufgerufen. "Meiner Meinung nach unterstreicht die heutige Situation die Tatsache, dass Energiesysteme erheblichen Risiken ausgesetzt sind, wenn sie sich bei Schlüsselrohstoffen zu sehr auf einen Lieferanten verlassen", sagt Birol dem "Handelsblatt".

Arbeitgeber wehren sich gegen geplante Anhebung der Pflegebeiträge

BERLIN - Die Arbeitgeber wehren sich gegen die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplante Erhöhung der Beitragssätze zur Pflegeversicherung zum 1. Juli. Die Mehrheit der Versicherten und auch die Arbeitgeber würden damit finanziell stark belastet, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu den Plänen. "Zugleich werden die Leistungen der Pflegeversicherung ausgeweitet und damit die Finanzierungsprobleme auch für die Zukunft weiter verschärft." Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte zuerst über das Papier berichtet.

Verkehrseinschränkungen durch Streik in Frankreich halten an

PARIS - Der Streik gegen die geplante Rentenreform in Frankreich schränkt den Verkehr nach Deutschland weiter ein. Laut französischer Bahngesellschaft SNCF sollte am Mittwoch nur einer von sechs Zügen zwischen den beiden Ländern fahren. Auch am Donnerstag werde der Verkehr demnach noch gestört sein.

Sri Lanka: Bedingungen des IWF für finanzielles Hilfsprogramm erfüllt

COLOMBO - Der hoch verschuldete Krisenstaat Sri Lanka hat nach eigenen Angaben alle Bedingungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) erfüllt, um ein vierjähriges Hilfsprogramm von 2,9 Milliarden US-Dollar zu erhalten. Der Inselstaat südlich von Indien hoffe nun, dass der IWF noch diesen Monat der Freigabe des Geldes zustimme, sagte Regierungssprecher und Transportminister Bandula Gunawardena am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Colombo.

ROUNDUP: Wirtschaft der Eurozone tritt Ende 2022 auf der Stelle

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Wirtschaft Ende des vergangenen Jahres etwas schwächer entwickelt als bisher bekannt. Im vierten Quartal habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal stagniert, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Damit wurde eine vorangegangene Schätzung für die Monate Oktober bis Dezember etwas nach unten revidiert. Bisher war ein leichtes Wachstum um 0,1 Prozent gemeldet worden. Analysten hatten die Abwärtsrevision und damit die Stagnation der konjunkturellen Entwicklung erwartet.

Deutscher Einzelhandel startet verhalten ins Jahr

WIESBADEN - Der deutsche Einzelhandel ist verhalten ins neue Jahr gestartet. Im Januar gingen die Umsätze gegenüber dem Vormonat real (preisbereinigt) um 0,3 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem deutlichen Zuwachs um 2,3 Prozent gerechnet. Nominal, also inklusive Preissteigerungen, gingen die Umsätze auf Monatssicht um 0,7 Prozent zurück. Der reale Umsatz mit Lebensmitteln legte zu, während mit anderen Waren preisbereinigt weniger erlöst wurde.

Ausnahme der EU-Schuldenregeln soll zum Jahresende auslaufen

BRÜSSEL - Die in der Corona-Krise eingeführten Ausnahmen von den strengen EU-Schuldenregeln sollen zum Jahresende auslaufen. Das geht aus Leitlinien für die Haushalts- und Schuldenpolitik der Mitgliedsländer hervor, die die EU-Kommission am Mittwoch für 2024 vorlegte. Wichtig ist für die Brüsseler Behörde allerdings, dass es zu einer Reform der Schuldenregeln kommt. Es wäre unsinnig, einfach zur Anwendung der bestehenden Regeln zurückzukehren, als wäre nichts geschehen, sagte EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni in Brüssel. Man müsse die neue Realität nach der Pandemie und die Realität des andauernden Krieges in der Ukraine anerkennen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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