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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 07.12.2023 - 17.00 Uhr

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nahezu unverändert

WASHINGTON - In den USA hat sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche kaum verändert. Es habe einen leichten Zuwachs um 1000 auf 220 000 gegeben, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Damit wurde die Markterwartung genau getroffen.

ROUNDUP: Nachtragshaushalt 2023 auf dem Weg - Noch keine Lösung für 2024

BERLIN - Für den Haushalt 2024 ist weiter keine Lösung in Sicht, doch zumindest die Reparatur des aktuellen Etats kommt voran. Am Donnerstag ließ der Bundesrat den Nachtragshaushalt für 2023 in erster Lesung passieren. Damit verbunden ist auch die erneute Aussetzung der Schuldenbremse. Beides kann nun in der kommenden Woche im Bundestag beschlossen werden.

ROUNDUP: EU und China nähern sich bei strittigen Handelsfragen wieder etwas an

PEKING - Im Streit um Handelsfragen und unfairen Wettbewerb sind die EU und China bei ihrem 24. Gipfeltreffen in Peking wieder einen kleinen Schritt aufeinander zugegangen. Laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich die Regierung der Volksrepublik beim Problem des negativen Handelsdefizits offen. "Ich bin froh, dass wir mit Präsident Xi übereingestimmt haben, dass Handel zwischen uns beiden ausgeglichen sein sollte", sagte von der Leyen am Donnerstagabend (Ortszeit) nach den Gesprächen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping.

ROUNDUP: 'Russland ohne Putin' - Opposition startet Kampagne gegen Kremlchef

MOSKAU - Kremlgegner um den inhaftierten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny haben vor der Präsidentenwahl am 17. März eine Kampagne gegen Staatschef Wladimir Putin gestartet. "Russland ohne Putin" heißt die Aktion, bei der Bürger für beliebige Kandidaten stimmen sollen - nur nicht für den Amtsinhaber, wie das im Exil im Ausland arbeitende Team am Donnerstag mitteilte. In Russland gibt es immer wieder Streit in Oppositionskreisen, ob ein Wahlboykott oder Nawalnys Linie mehr Erfolg verspricht, um den Unmut über Putin kundzutun.

Italien: Industrie produziert etwas weniger

ROM - Die italienische Industrie hat im Oktober weniger produziert. Gegenüber dem Vormonat sank die Gesamtherstellung um 0,2 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag in Rom mitteilte. Analysten hatten einen deutlicheren Rückgang von im Schnitt 0,4 Prozent erwartet. In den beiden Vormonaten war die Produktion noch leicht angestiegen.

ROUNDUP: Deutsche Industrie schwächelt fünften Monat in Folge

WIESBADEN - Die Industrie in Deutschland hat sich im Oktober den fünften Monat in Folge schwach entwickelt. Im Monatsvergleich sank die Gesamtproduktion um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit ist die Fertigung in den Industriebetrieben seit Juni ununterbrochen gesunken.

Japan: Notenbanker lösen Spekulationen über straffere Geldpolitik aus

TOKIO - Bemerkungen hochrangiger Notenbanker und eine schwach aufgenommene Auktion von Staatsanleihen haben die Kapitalmarktzinsen in Japan deutlich steigen lassen. Zehnjährige Staatstitel rentierten am Donnerstag mit bis zu 0,76 Prozent und damit deutlich höher als am Tag zuvor. Im Gegenzug gerieten die Kurse der Staatspapiere unter Druck. Am Aktienmarkt sorgten Spekulationen auf steigende Leitzinsen für deutliche Verluste. Der japanische Yen legte gegenüber Dollar und Euro kräftig zu.

China unbeirrt nach Italiens Austritt aus Seidenstraßen-Projekt

PEKING - China hat nach dem Austritt Italiens aus der "Neuen Seidenstraße" den Erfolg des weltweiten Investitionsprojektes gelobt. Vertreter von 151 Ländern und 41 Organisationen, Italien eingeschlossen, seien im Oktober zum Seidenstraßen-Forum nach China gekommen, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin am Donnerstag in Peking. Die Initiative sei von der internationalen Gemeinschaft breit unterstützt worden und sie habe globalen Einfluss bewiesen. "China lehnt die Diskreditierung und Untergrabung der "Neuen Seidenstraße" entschieden ab", sagte Wang Wenbin.

Ringen um Lohn im öffentlichen Dienst geht weiter

POTSDAM - Harte Verhandlungen um das Einkommen von Hunderttausenden Beschäftigten: In Potsdam werden an diesem Freitag die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder fortgesetzt. Die Gewerkschaften Verdi und dbb Beamtenbund fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr für die rund eine Million Tarifbeschäftigten. Beide Seiten hatten zum Auftakt der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag die Bereitschaft zu einer Einigung signalisiert.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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