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Diese Grafik zeigt den Tod von Bitcoin

John Stanley Hunter

Der Bitcoin-Kurs hatte sich im Februar weitgehend erholt, nachdem die Kryptowährung im Januar einen großen Crash erlebt hat. Das sorgte für gute Laune.

Experten sahen im Nachhinein den Kursverlauf von Januar eher als eine Korrektur an — nicht als  Crash. Da Bitcoin jedoch keinen realen Gegenwert aufweisen kann, wird der Kurs allein von Angebot und Nachfrage bestimmt. Andere Ressourcen wie etwa Öl oder Gold haben einen physischen Gegenwert, offizielle Währungen wie Euro oder der US-Dollar werden von Notenbanken reguliert.

Bitcoin-Experte: „Wir hatten einen Hype, der jetzt abkühlt“

Bitcoin-Befürworter setzen sich bereits seit Erfindung der Kryptowährung dafür ein, dass sie als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Kritiker hatten in den vergangenen Jahren immer wieder angemerkt, dass Bitcoin mehr als Spekulationsobjekt und weniger als reale Währung genutzt werde. Auch wenn die Zahl der Transaktionen mit Bitcoin in Relationen zum Kurs traditionell gering war, so ist sie seit dem Einbruch vom Januar nicht wieder gestiegen — ganz im Gegensatz zum Kurs. Das kann verschiedene Gründe haben — und auch Auswirkungen. Schauen wir uns die Entwicklung an:

Transaktionen Bitcoin

Charles Morris, Chief Investment Officer (CIO) der Londoner Newscape Capital Group sieht die Entwicklung als Warnhinweis, wohin sich der Kurs bewegen könnte. „Bitcoin-Käufe, die anhand von Kennzahlen wie Transaktionsvolumen gemessen werden können, weisen auf die Preisrichtung hin“, zitiert ihn das US-Wirtschaftsnachrichtenportal „Bloomberg“. „Wir hatten einen Hype, der jetzt abkühlt.“ Aufgrund der sinkenden Transaktionszahl erwartet er nun einen Bärenmarkt.

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