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Diese "Geisterdörfer" in Indonesien sind alles, was nach den Vulkanausbrüchen des Mount Sinabung übrig blieb

Ein verlassenes Haus und eine Ladenzeile in Sinabung, Indonesien. - Copyright: Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images
Ein verlassenes Haus und eine Ladenzeile in Sinabung, Indonesien. - Copyright: Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images

In Indonesien gibt es 120 aktive Vulkane. Der Mount Sinabung ist einer der gefährlichsten.

Nachdem er 400 Jahre lang geschlummert hatte, erwachte er im Jahr 2010 wieder zum Leben. Mindestens zwei Dorfbewohner kamen ums Leben. Tausende weitere wurden vertrieben, als die Regierung das Gebiet für zu gefährlich erklärte, um es zu bewohnen. Sie wurden zu richtigen "Geisterdörfern".

Einige Dorfbewohner, die sonst nirgendwo hin konnten, kehrten jedoch in ihre Häuser zurück. Im Jahr 2014 erlebte der Vulkan seinen tödlichsten Ausbruch und tötete mindestens 16 Dorfbewohner, als er Lava und Asche in die Luft spuckte, berichtete CBS News. Nach diesem Ausbruch stufte die Regierung alle Orte in einem Radius von 4,3 Meilen (circa sieben Kilometer) um den Vulkan als zu gefährlich ein, um dort zu leben, berichtete BuzzFeed News.

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Die Asche des Vulkans hat nicht nur die unmittelbare Umgebung unsicher gemacht, sondern auch den Bauernhöfen in der Nähe geschadet. Nach Angaben der Jakarta Post verloren die Bauern in Karo im Jahr 2020 mindestens 2,8 Millionen US-Dollar (2,59 Millionen Euro) durch das vom Himmel regnende vulkanische Material.

Obwohl der Vulkan zwischen 2010 und 2013 relativ ruhig war, ist er nach seinem Ausbruch im Jahr 2014 weiterhin sehr aktiv und brach zuletzt in den Jahren 2020 und 2021 erneut aus.

Die meisten Dorfbewohner sind nie in ihre Häuser zurückgekehrt und nur eine Handvoll Bewohner ist in einige der Städte zurückgekehrt, wie The Lost Boys im Jahr 2023 feststellte. Stattdessen sind die Städte Sinabung, Mardinding und Karo größtenteils "Geisterdörfer", die mit Asche bedeckt sind und mehr von vorbeiziehenden Tieren als von Menschen bewohnt werden.

Werft einen Blick auf die unheimlichen Fotos der einst belebten Zentren unter dem unberechenbaren Mount Sinabung.

Die „Geisterdörfer“ Indonesiens

Ein Ausbruch des Mount Sinabung am 9. Juni 2019.
Ein Ausbruch des Mount Sinabung am 9. Juni 2019.

Tibta Pangin:Anadolu Agency via Getty Images

Der Berg Sinabung in Nordsumatra ruhte 400 Jahre lang, bevor er im August 2010 ausbrach.

Quelle: The Atlantic

Der Berg Sinabung spuckt Asche aus.
Der Berg Sinabung spuckt Asche aus.

Jefta Images/Barcroft Media via Getty Images

Nach dem Ausbruch des Sinabung im Jahr 2010 gab es zwar eine kurze Ruhephase, aber 2013 wurde er wieder hochaktiv und ist es seitdem geblieben, zuletzt 2021.

Quelle: Phys.org

Der Ausbruch des Mount Sinabung zerstörte alles, was sich ihm in den Weg stellte.
Der Ausbruch des Mount Sinabung zerstörte alles, was sich ihm in den Weg stellte.

Ivan Damanik:NurPhoto via Getty Images

Nach den größten Ausbrüchen des Sinabung in den Jahren 2014 und 2018 wurde ein Großteil der Umgebung durch die Lava dezimiert.

Quelle: NASA

Der Berg Sinabung spuckt während seines Ausbruchs Asche, gesehen vom Bezirk Brastagi in Karo, Nordsumatra, am 11. März 2021.
Der Berg Sinabung spuckt während seines Ausbruchs Asche, gesehen vom Bezirk Brastagi in Karo, Nordsumatra, am 11. März 2021.

SUGENG NURYONO/AFP/Getty Images

Bei der Explosion im Jahr 2021 flogen Asche und Rauch 4500 Meter in die Luft.

Quelle: The Jakarta Post

Ein Welpe vor einem verlassenen Haus im Dorf Mardinding.
Ein Welpe vor einem verlassenen Haus im Dorf Mardinding.

Ulet Ifansasti/Getty Images

Fast 30.000 Dorfbewohner wurden von der Regierung angewiesen, dass alle Häuser im Umkreis von 3,4 Kilometern um den Vulkan zu gefährlich sind, um dort zu wohnen.

Quelle: The Atlantic

Im Jahr 2010 erwachte der Vulkan zum ersten Mal seit 400 Jahren wieder zum Leben.
Im Jahr 2010 erwachte der Vulkan zum ersten Mal seit 400 Jahren wieder zum Leben.

Ivan Damanik: AFP via Getty Image

Tausende von vertriebenen Familien wurden zu Flüchtlingen und waren gezwungen, in staatlich und kommunal geförderte Wohnungen umzuziehen.

Quelle: The Atlantic

Das Dorf Gurukinayan in Nord-Sumatra, Indonesien.
Das Dorf Gurukinayan in Nord-Sumatra, Indonesien.

Sabirin Manurung: Pacific Press: LightRocket via Getty Images

Nach dem Massenexodus wurden die Städte vollständig verlassen.

Ein verlassenes Haus unterhalb des Mount Sinabung in Indonesien.
Ein verlassenes Haus unterhalb des Mount Sinabung in Indonesien.

Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images

Die mit Brettern verkleideten Häuser in der Nähe des Berges haben ein unheimliches Aussehen.

Eine verlassene Kirche in Sinabung, Indonesien.
Eine verlassene Kirche in Sinabung, Indonesien.

Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images

Kirchen und Gemeindezentren können ihren Zweck als Begegnungsstätten nicht mehr erfüllen.

Ein verlassenes Geschäftsgebäude unterhalb des Mount Sinabung.
Ein verlassenes Geschäftsgebäude unterhalb des Mount Sinabung.

Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images

Dieses verlassene Geschäftsgebäude unterhalb des Mount Sinabung ist den Elementen zum Opfer gefallen.

Das verlassene Dorf Mardinding in Karo, Indonesien.
Das verlassene Dorf Mardinding in Karo, Indonesien.

Ulet Ifansasti:Getty Images.

Das Dorf Mardinding, das am Fuß des Mount Sinabung in Karo liegt, ist seit 2014 weitgehend unbewohnt.

Quelle: Vice

Ein verlassenes Haus und eine Ladenzeile in Sinabung, Indonesien.
Ein verlassenes Haus und eine Ladenzeile in Sinabung, Indonesien.

Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images

Vielerorts hat die Natur begonnen, das vom Menschen Geschaffene zu verdrängen.

Ein verlassenes Auto in Sinabung, Indonesien.
Ein verlassenes Auto in Sinabung, Indonesien.

Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images

Auch Autos sind verrostet und der Natur zum Opfer gefallen.

Ein altes Schaufenster in Sinabung, Indonesien.
Ein altes Schaufenster in Sinabung, Indonesien.

Keow Wee Loong: Barcroft Media via Getty Images

An den Schaufenstern sind fehlende Deckenbretter und bröckelndes Holzwerk zu sehen.

Ein mit Asche bedecktes Haus in Karo, Indonesien.
Ein mit Asche bedecktes Haus in Karo, Indonesien.

Ivan Damanik:NurPhoto via Getty Images

In diesem Haus steht "Allah hu Akbar" — das bedeutet "Gott ist groß" in einer verlassenen Küche in den Staub geschrieben. Indonesien ist hauptsächlich ein muslimisches Land.

Ein Stuhl im Dorf Sigarang Garang, in Karo, Indonesien.
Ein Stuhl im Dorf Sigarang Garang, in Karo, Indonesien.

Ulet Ifansasti/Getty Images

In vielen Häusern sind noch viele der Möbel vorhanden, die die Bewohner vor der Flucht besaßen.

Ein Sieb, das mit trockener Vulkanasche vom Mount Sinabung bedeckt ist.
Ein Sieb, das mit trockener Vulkanasche vom Mount Sinabung bedeckt ist.

Jefta Images:Barcroft Media via Getty Images

Küchenutensilien, wie dieses Sieb, wurden zurückgelassen, als die Dorfbewohner sich beeilten, ihre Häuser zu evakuieren.

Mit Asche bedeckte Küchengeräte in Karo, Indonesien.
Mit Asche bedeckte Küchengeräte in Karo, Indonesien.

Jefta Images : Barcroft Media via Getty Images

Küchengeräte und Geschirr geben Aufschluss über die Menschen, die einst in diesen Häusern lebten.

Katzen sitzen vor einem verlassenen Haus in Karo, Indonesien, im Jahr 2014.
Katzen sitzen vor einem verlassenen Haus in Karo, Indonesien, im Jahr 2014.

Ulet Ifansasti/Getty Images

In vielen der "Geisterdörfer" sind Tiere häufiger anzutreffen als Menschen, wie diese beiden Katzen, die auf einer mit Asche bedeckten Tasche schlafen.

Hunde sitzen vor einem verlassenen Haus im Dorf Mardinding, weniger als drei Kilometer vom Mount Sinabung entfernt.
Hunde sitzen vor einem verlassenen Haus im Dorf Mardinding, weniger als drei Kilometer vom Mount Sinabung entfernt.

Ulet Ifansasti/Getty Images

Hunde haben dieses alte Ladenlokal im Dorf Mardinding übernommen.

Zurückgelassene Schuhe, bedeckt mit Asche vom Mount Sinabung.
Zurückgelassene Schuhe, bedeckt mit Asche vom Mount Sinabung.

Ulet Ifansasti/Getty Images

Die Schuhe sind mit Asche und Staub bedeckt.

Dörfer, die aufgrund der Auswirkungen des Ausbruchs des Mount Sinabung verlassen wurden
Dörfer, die aufgrund der Auswirkungen des Ausbruchs des Mount Sinabung verlassen wurden

Kriswanto Ginting/Getty Images

Bis der Vulkan Sinabung wieder schläft, werden diese Städte leer bleiben und an die lebhaften Gemeinden erinnern, die sie einst waren.

Lest den Originalartikel auf Business Insider