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Diese 5 Dax-Unternehmen zahlen am meisten Dividenden

Schüttet viel Geld aus: Mercedes-Benz Chef Ola Källenius. - Copyright: dpa
Schüttet viel Geld aus: Mercedes-Benz Chef Ola Källenius. - Copyright: dpa

Ein weiteres Dividenden-Rekordjahr steht an: Die 160 in Dax, MDax und SDax enthaltenen deutschen Unternehmen werden dieses Jahr rund 62,5 Milliarden Euro an ihre Aktionäre auszahlen. Zu dem Ergebnis kommt die Dividendenstudie von Finanzexperte Christian Röhl DividendenAdel, der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) und der Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft (FOM). Damit übertreffe der Wert die Summe aus dem Vorjahr um 1,6 Prozent.

Neben den Unternehmen, die ihre Dividende kontinuierlich erhöht haben, den Firmen, die seit langer Zeit ihre Ausschüttung nicht gesenkt haben und den Aktien, die das beste Dividendenwachstum über zehn Jahre aufweisen, untersuchte die Studie auch die Top-Dividendenzahler in Dax, MDax und SDax.

Die Top-Dividendenzahler im Dax

Die Analysten kommen zu dem Ergebnis, dass die Dax-Dividendensumme um knapp 500 Millionen Euro auf knapp 53 Milliarden Euro steigt. Dabei handele es sich um einen neuen Rekordwert, obwohl durch den "Quasi-Ausfall" bei Bayer in Form einer gesetzlichen Mindestdividende, die Kürzung bei BMW und die Streichung bei Fresenius ausgelöst durch die Entgegennahme von Staatshilfen gegenüber 2023 rund 4,4 Milliarden Euro wegfallen.

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Dieser negative Effekt wird dadurch ausgeglichen, dass 24 Unternehmen mehr zahlen als im Vorjahr – wobei Allianz (+940 Millionen Euro), Airbus (inklusive Sonderdividende +790 Millionen Euro) und Porsche AG (+590 Millionen Euro) den höchsten Beitrag liefern. 13 Firmen heben die Dividende prozentual zweistellig an, sechs sogar um mehr als 30 Prozent. Ganz vorne dabei ist die Porsche AG mit einem Plus von 129 Prozent, die Commerzbank mit einem Zuwachs von 75 Prozent und der Deutschen Bank einer Steigerung von 50 Prozent.

Top-Dividendenzahler im MDax

Im Gegensatz zum Dax fiel die MDax-Dividendensumme mit 5,7 Milliarden Euro rund 13 Prozent niedriger als im Vorjahr aus. Was laut der Studienautoren ein neuer Tiefstwert seit der Verkleinerung des Index auf
50 Aktien ist. Dabei fallen vor allem die Kürzungen beim letztjährigen Top-Zahler Wacker Chemie (-75 Prozent) sowie bei Hella (-79 Prozent) und Sixt (-36 Prozent) ins Gewicht.

Insgesamt zahle jedes fünfte Unternehmen weniger als 2023 – oder eben gar nicht: "Durch die Index-Reform 2021 und die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich die (Dividenden-) Qualität des MDax spürbar verschlechtert", so die Analysten.

Aber es gibt auch positive Entwicklungen: Der Anbieter von Gabelstaplern und Lagertechnik Kion schüttet fast viermal soviel aus wie im Vorjahr – auch Bilfinger, Hugo Boss, CTS Eventim und Hensoldt ragen mit Zuwächsen von 30 bis 40 Prozent besonders hervor. Lufthansa nimmt nach vier Jahren pandemiebedingter Pause die Dividendenzahlung wieder auf, auch LEG Immobilien schlägt nach dem Ausfall 2023 wieder eine Ausschüttung vor.

Die fünf Top-Dividendenzahler im SDax

Auch der SDax hat einen neuen Rekordwert vorzuweisen: Die Dividendensumme steigt um fast 50 Prozent auf einen Wert von 3,8 Milliarden Euro. Angetrieben wird der Zuwachs von der DWS Group, die bedingt durch eine Sonderdividende dreimal mehr auszahlt als im Vorjahr (+800 Millionen Euro), so die Analysten.

Einen weiteren Beitrag liefert die Anhebung bei der VW-Tochter Traton mit einem Plus von 114 Prozent sowie die Wiederaufnahmen bei Grand City Properties und Metro. "Mit insgesamt 30 Erhöhungen gegenüber zehn Kürzungen beziehungsweise Ausfällen präsentiert der SDax sich stärker als der MDax", heißt es in der Studie.

Drägerwerk gewährt nach fünf eher mageren Jahren nun fast eine Verzehnfachung der Vorzugsdividende, Compugroup verdoppelt die Ausschüttung und Indus legt 50 Prozent drauf. Dagegen fällt die BayWa-Dividende nach mehr als zwei Jahrzehnten Kontinuität aus. Börsenneuling Schott Pharma nimmt gleich im ersten Jahr die Zahlung auf.