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Devisen: Euro startet mit Verlusten in die Woche

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Montag in einem eher impulslosen Handel moderat nachgegeben. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1930 US-Dollar und damit etwas weniger als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1920 (Freitag: 1,1933) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8389 (0,8380) Euro.

Die Kursausschläge am Devisenmarkt hielten sich zum Wochenauftakt in Grenzen. Der US-Dollar profitierte als Weltreservewährung etwas von der durchwachsenen Stimmung an den Aktienmärkten. Dies setzte andere Währungen moderat unter Druck. Der Dollar erhielt zudem etwas Rückenwind durch solide Konjunkturdaten. Ein regionales Stimmungsbarometer aus der New Yorker Industrie hellte sich im März auf.

Das Hauptereignis für den Devisenmarkt in dieser Woche findet am Mittwoch statt. Dann gibt die US-Notenbank Fed ihren Zinsentscheid bekannt. Zwar werden keine entscheidenden Änderung in der Geldpolitik erwartet. Allerdings sieht sich die Fed mit einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen konfrontiert. Auslöser sind steigende Wachstums- und Inflationserwartungen in den Vereinigten Staaten.

Bisher lässt die amerikanische Notenbank der Entwicklung freien Lauf - im Gegensatz zur EZB, die sich dem Zinsanstieg mit verstärkten Wertpapierkäufen in den Weg stellen will. Denn steigende Marktzinsen verschlechtern in aller Regel die Finanzierungsbedingungen von Verbrauchern, Unternehmen und Staaten. Dies wiederum könnte der konjunkturellen Erholung von der Corona-Krise einen Schlag versetzen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85670 (0,85835) britische Pfund, 130,17 (130,14) japanische Yen und 1,1084 (1,1094) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1725 Dollar gehandelt. Das waren knapp drei Dollar mehr als am Freitag.