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Devisen: Euro kaum verändert - Britisches Pfund durch schwache Daten belastet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs <EU0009652759> hat sich zu Beginn der neuen Handelswoche nur wenig bewegt. Im Mittagshandel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1122 US-Dollar. Sie lag damit auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1091 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einem eher impulsarmen Wochenauftakt. Im Tagesverlauf werden keine wichtigen Konjunkturdaten aus der Euroraum oder aus den USA veröffentlicht, an denen sich die Anleger orientieren könnten.

Außerdem ist die Iran-Krise am Devisenmarkt etwas in den Hintergrund getreten. Der Fokus der Anleger richtet sich wieder stärker auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China. Bereits vor dem Jahreswechsel gab es zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt eine Teileinigung zur Entschärfung des Konflikts. Bisher sind aber kaum Details der Vereinbarung bekannt geworden. Die Anleger warten daher gespannt auf die offizielle Unterzeichnung des Abkommens am Mittwoch und auf die Bekanntgabe weiterer Einzelheiten.

Gesunken ist der Kurs des britischen Pfundes. Die britische Wirtschaft ist im November überraschend und spürbar geschrumpft. Dies dürfte der jüngsten Debatte über eine Lockerung der Geldpolitik Vorschub leisten. An den Finanzmärkten stieg die aus Terminkontrakten abgeleitete Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf der kommenden Notenbanksitzung Ende Januar deutlich. Mit 1,2967 Dollar fiel das Pfund zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit Ende Dezember.