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Devisen: Euro etwas schwächer - Pfund setzt Talfahrt fort

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Freitag vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten etwas schwächer tendiert. Am Vormittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1540 US-Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1569 Dollar festgesetzt.

Unter anhaltendem Druck stand das britische Pfund. Am Vortag hatte die Entscheidung der britischen Notenbank, den Leitzins entgegen Spekulationen unter Anlegern nicht zu erhöhen, die Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt. Das Pfund war stark unter Druck geraten, am britischen Kapitalmarkt gaben die Renditen kräftig nach. Analysten kritisierten die Kommunikation der Bank of England, die vor der Zinssitzung Erwartungen in Richtung höherer Leitzinsen geweckt hatte.

Spannend wird es zu Wochenschluss vor allem am Nachmittag. Auf dem Programm steht die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für Oktober. Die Jobdaten werden an den Finanzmärkten stark beachtet, da die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik erheblich von der Stellenentwicklung anhängig macht.

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