Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 2 Minuten
  • Nikkei 225

    38.900,02
    +253,91 (+0,66%)
     
  • Dow Jones 30

    39.069,59
    +4,29 (+0,01%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.990,75
    +843,71 (+1,34%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.498,86
    +14,67 (+0,99%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.920,79
    +184,79 (+1,10%)
     
  • S&P 500

    5.304,72
    +36,88 (+0,70%)
     

Deutschland: Inflationsrate sinkt nur langsam - 6,1 Prozent im August

WIESBADEN (dpa-AFX) -Die Teuerung in Deutschland hält sich trotz eines erneuten Rückgangs hartnäckig über der Marke von sechs Prozent. Im August lagen die Verbraucherpreise um 6,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Die Wiesbadener Behörde bestätigte am Freitag ihre Ende August veröffentlichte Schätzung zur Inflation.

Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg auf 6,4 Prozent im Juni des laufenden Jahres war die jährliche Teuerungsrate im Juli auf 6,2 Prozent gesunken. Im Mai 2023 hatte die Rate allerdings schon einmal bei 6,1 Prozent gelegen. Von Juli auf August des laufenden Jahres erhöhten sich die Verbraucherpreise insgesamt um 0,3 Prozent - auch hierbei bestätigte das Bundesamt seine Schätzung.

"Die Inflationsrate bleibt damit weiterhin auf einem hohen Niveau", ordnete die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand, ein. "Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und Energie liegen oberhalb der Gesamtteuerung und halten die Inflationsrate hoch."

Größter Preistreiber waren zuletzt Nahrungsmittel, die im August 9,0 Prozent teurer waren als ein Jahr zuvor. Für Energie mussten die Menschen 8,3 Prozent mehr zahlen.

WERBUNG

Die hartnäckig hohe Inflation macht Verbraucherinnen und Verbrauchern zu schaffen, die Menschen können sich für ihr Geld weniger leisten. Immerhin: Von ihrem höchsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung mit 8,8 Prozent im Herbst 2022 ist die Inflationsrate inzwischen ein gutes Stück entfernt.

Viele Volkswirte rechnen mit weiter sinkenden Teuerungsraten in den kommenden Monaten, weil dann der Effekt des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts aus dem Vorjahresvergleich herausfällt. Im Sommer 2022 hatten das auf drei Monate befristete 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt den Anstieg der Verbraucherpreise zeitweise gebremst.