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Deutsche Wirtschaft startet zuversichtlich in den Frühling

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Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts.
Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts.

Die Infektionszahlen steigen, die Corona-Politik ist chaotisch. Doch die Unternehmen zeigen sich zuversichtlich. Woher kommt der Optimismus?

München (dpa) - In Deutschland hat sich die Stimmung in den Unternehmen im März trotz Corona-Maßnahmen stark verbessert.

Der Ifo-Geschäftslimaindex sei auf 96,6 Punkte gestiegen, nach 92,7 Zählern im Februar, teilten die Wirtschaftsforscher vom Ifo-Institut am Freitag in München mit. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer stieg damit den zweiten Monat in Folge und erreichte den höchsten Wert seit Juni 2019.

«Trotz steigender Infektionszahlen startet die deutsche Wirtschaft zuversichtlich in den Frühling», kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest die Ergebnisse der Umfrage unter etwa 9000 deutschen Unternehmen. Seiner Einschätzung nach ist «der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate zurückgekehrt».

Besonders deutlich stieg der Unterindikator für die Bewertung der künftigen Geschäfte. Hier meldete das Ifo-Institut einen Zuwachs ausgehend von 95,0 Punkten auf 100,4 Zähler. Eine kräftige Verbesserung zeigte sich auch bei der Einschätzung der aktuellen Lage. Der entsprechende Indexwert stieg um 2,4 Punkte auf 93,0 Punkte.

Chefvolkswirt Uwe Burkert von der Landesbank Baden-Württemberg sieht in den Ifo-Daten eine positive Überraschung. «Sie steht im Kontrast zum Durcheinander der Corona-Maßnahmen der letzten Tage», sagte der Experte. Er begründete die starke Stimmungsverbesserung mit dem jüngsten Anziehen der Weltwirtschaft und der Aussicht auf den Erfolg der Impfkampagne.

«Im zweiten Quartal geht es konjunkturell voran», kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Die deutsche Industrie setze auf einen florierenden Welthandel. Nach Einschätzung von Gitzel zeigen sich auch im Bereich Dienstleistungen mittlerweile Zeichen der Besserung.