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Deutsche haben mehr Angst um Wohlstand als um Gesundheit

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Einer Umfrage zufolge überwiegt bei vielen Menschen in der Corona-Krise die Angst vor finanziellen Einbußen. Gesundheitsaspekte spielen demnach eine nachgeordnete Rolle.
Einer Umfrage zufolge überwiegt bei vielen Menschen in der Corona-Krise die Angst vor finanziellen Einbußen. Gesundheitsaspekte spielen demnach eine nachgeordnete Rolle.

Die Corona-Krise hat bei vielen Menschen Unsicherheit ausgelöst. Zu der Sorge um die eigene Gesundheit kommt noch die Angst vor finanziellen Folgen hinzu. Eine Umfrage zeigt, was die Deutschen am meisten umtreibt.

Wiesbaden (dpa) - In Deutschland ist die Sorge vor Wohlstandsverlust nach einer repräsentativen Studie deutlich größer als vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Das ist ein Ergebnis der Umfrage «Die Ängste der Deutschen», die im Auftrag der R+V-Versicherung erstellt wurde und am Vormittag in Wiesbaden vorgestellt werden soll.

Danach fürchtet rund die Hälfte der Bundesbürger eine wirtschaftliche Talfahrt durch die Pandemie (48 Prozent). Angst vor einer schweren Erkrankung hat dagegen nur rund ein Drittel (32 Prozent). «Nach unseren Erkenntnissen haben die Menschen deutlich mehr Angst davor, dass das Virus ihren Wohlstand bedroht als ihre Gesundheit», sagte Brigitte Römstedt, Leiterin der Studie.

Doch noch immer jagt US-Präsident Donald Trump den Bundesbürgern die meiste Angst ein. Mehr als die Hälfte der 2400 Befragten (53 Prozent) urteilte im Juni und Juli, dass Trumps Politik die Welt gefährlicher mache.

Für die Studie werden seit 1992 jedes Jahr rund 2400 Deutsche ab 14 Jahren persönlich befragt. In diesem Sommer lief die Umfrage vom 8. Juni bis zum 21. Juli. Methodisch werden die Teilnehmer gebeten, eine Reihe vorgegebener Themen auf einer Skala zwischen eins (gar keine Angst) bis sieben (sehr große Angst) zu bewerten.

Die Umfrage gilt Forschern wegen ihres Langzeit-Effekts als kleiner Seismograph der deutschen Befindlichkeiten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit.