Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 36 Minuten

Deutsche Bank: Outperformance gegenüber DAX

Fabian Strebin
1 / 1
Deutsche Bank: Robin soll‘s richten

Aktionäre der Deutschen Bank konnten sich zuletzt freuen: In den vergangenen Monaten lief das Papier deutlich besser als der Gesamtindex DAX. Auf Sicht von zwölf Wochen hat der Titel annähernd 20 Prozent gewonnen, während der DAX nur um 6,4 Prozent zulegte. Wie geht es jetzt weiter?

Im kommenden Jahr sollte der Gewinn bei Deutschlands größtem Geldhaus wieder deutlich anziehen. Analysten erwarten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 1,13 Euro im Vergleich zu 0,67 Euro im laufenden Jahr. Somit sollte das KGV von 17 auf 11 sinken. Die Peers erreichen indes einen Mittelwert von 13. Auch das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,5 gegenüber dem Durchschnittswert von 1,0 spricht ganz klar für die Aktie der Deutschen Bank.

Charttechnisch spannend

Ein Blick auf den Chart zeigt: Die Notierung kann sich derzeit nicht so recht entscheiden, wo es lang geht. Zwar ist der Aufwärtstrend seit September diesen Jahres intakt, kurzfristig hatten aber die Bären das Ruder übernommen und der Kurs verharrte im Abwärtstrend. Aktuell versucht die Aktie eine Stabilisierung auf Höhe der Unterstützungszone von 15,70 Euro. Gelingt der Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend, wäre das ein neues Kaufsignal. Legt die Notierung dagegen den Rückwärtsgang ein, kommt die 200-Tage-Linie um 15,40 Euro in Sicht.

Mittelfristig sind die Aussichten für die Deutsche Bank positiv: Der Börsengang der Fondstochter Deutsche Asset Management soll im ersten Halbjahr 2018 stattfinden. Für Fantasie sorgt zudem die Wiedereingliederung der Postbank und leicht steigende Zinsen in der Eurozone. Anleger greifen zu und beachten den Stopp bei 14,50 Euro. Das Kursziel liegt bei 20,00 Euro.