Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 11 Minuten
  • Nikkei 225

    27.804,95
    +27,05 (+0,10%)
     
  • Dow Jones 30

    34.429,88
    +34,88 (+0,10%)
     
  • BTC-EUR

    16.343,60
    +156,32 (+0,97%)
     
  • CMC Crypto 200

    408,94
    +7,51 (+1,87%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.461,50
    -20,90 (-0,18%)
     
  • S&P 500

    4.071,70
    -4,87 (-0,12%)
     

Deutsche Anleihen kaum verändert

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind zu Wochenbeginn auf der Stelle getreten. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 sank am Morgen geringfügig um 0,08 Prozent auf 138,89 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg im Gegenzug auf 2,13 Prozent.

"Die deutlichen Aufwärtsüberraschungen bei den Inflationszahlen aus den
verschiedenen Eurolandstaaten dürfte den Bund Future zum Wochenstart weiter unter Verkaufsdruck halten", schrieben die Experten der Deka-Bank. Nach den entschlossenen Äußerungen Christine Lagardes über das Wochenende könne das "Falkenlager" in der Europäischen Zentralbank (EZB) neuen Aufwind spüren. Sollte die Notenbank bei ihrer Geldpolitik bleiben, würde das die Renditen weiter antreiben.

Vergangene Woche waren die Renditen der Bundesanleihen nach der Zinserhöhung der EZB und Aussagen der Notenbankpräsidentin Lagarde im Anschluss an die Zinsentscheidung am vergangenen Donnerstag zunächst gefallen, während es mit den Kursen nach oben ging. Die EZB hatte zwar den Leitzins im Kampf gegen die hohe Inflation wie erwartet deutlich um 0,75 Prozentpunkte angehoben. Die Aussagen von Lagarde wurden am Markt allerdings als Hinweis gedeutet, dass künftige Leitzinserhöhungen niedriger ausfallen dürften.

Im Handelsverlauf könnten den Experten der Deka-Bank zufolge vor allem die Inflationsdaten der Eurozone von Interesse sein. Insgesamt bleibe der Handel vor der Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch aber ausgedünnt.