Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 43 Minuten
  • Nikkei 225

    38.467,22
    +364,78 (+0,96%)
     
  • Dow Jones 30

    38.778,10
    +188,94 (+0,49%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.453,32
    -1.419,64 (-2,29%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.353,13
    -35,03 (-2,53%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.857,02
    +168,14 (+0,95%)
     
  • S&P 500

    5.473,23
    +41,63 (+0,77%)
     

Deutsche Anleihen geben moderat nach

FRANKFURT (dpa-AFX) -Deutsche Bundesanleihen haben am Donnerstag bis zum Mittag im Kurs moderat nachgegeben. Zuletzt fiel der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,23 Prozent auf 134,01 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen betrug 2,54 Prozent.

Auch in anderen Euroländern stiegen die Renditen leicht an. Außerhalb der Eurozone erhöhten sich die Renditen in Großbritannien spürbar. Am Markt wurde auf Bemerkungen der Notenbankerin Catherine Mann verwiesen. Sie sprach sich für weitere Zinsanhebungen aus, um die hohe Inflation zu senken. Generell gilt sie als Vertreterin einer straffen Geldpolitik. Am Anleihemarkt sorgten die Aussagen für Zinsauftrieb.

In der Eurozone zeichneten neue Inflationsdaten ein zwiespältiges Bild. Die allgemeine Teuerung ging im Januar zwar weiter zurück, die von Ökonomen besonders beachtete Kerninflation stieg jedoch auf einen neuen Rekordwert. Die Entwicklung dürfte diejenigen Entscheidungsträger in der Europäischen Zentralbank (EZB) stützen, die ohnehin auf weitere Zinsstraffungen drängten, erklärte das Analysehaus Capital Economics.

In den USA stehen am Nachmittag Daten zum Wirtschaftswachstum und die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt auf dem Programm. Außerdem wollen sich einige ranghohe Zentralbanker zu Wort melden.