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Deutsche Anleihen unter Druck - Angekündigte Neuwahlen in Frankreich belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Montag in einem allgemein schwachen Marktumfeld für Anleihen aus der Eurozone gesunken. Nachdem sich die Notierungen zum Handelsauftakt noch stabil halten konnten, gerieten sie bis zum Mittag unter Verkaufsdruck. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 fiel um 0,27 Prozent auf 129,84 Punkten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg im Gegenzug auf 2,66 Prozent.

Am Markt wurde auf die jüngste politische Entwicklung in Frankreich nach den Europawahlen verwiesen. "Mit der Auflösung des französischen Parlaments durch Präsident Macron nach dem desaströsen Abschneiden seiner Allianz bei den Europawahlen und dem Ausrufen von Neuwahlen geht Macron ein hohes politisches Risiko ein", heißt es in einem Kommentar der Dekabank.

Beobachter sehen das Risiko darin, dass sich eine Mehrheit gegen Macrons pro-europäisches Mitte-Lager bildet. Vor diesem Hintergrund machten die Anleger zu Beginn der Handelswoche einen Bogen um Staatspapiere aus der Eurozone, was die Kurse belastete und den Renditen im Gegenzug Auftrieb verlieh.

Besonders deutlich stiegen die Renditen für französische Staatsanleihen. In der Laufzeit von zehn Jahren legte sie bis auf 3,19 Prozent zu - der höchste Stand in diesem Jahr. Einen deutlichen Anstieg der Renditen zeigte sich auch bei italienischen Staatsanleihen, die im Mittagshandel bei 4,04 Prozent rentierten.