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Degenkolb beim Heimspiel knapp geschlagen

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Degenkolb beim Heimspiel knapp geschlagen
Degenkolb beim Heimspiel knapp geschlagen

Der deutsche Radprofi John Degenkolb ist beim Heimspiel Eschborn-Frankfurt nur knapp am Sieg vorbeigesprintet.

Der 32-Jährige vom Team Lotto-Soudal belegte am Sonntag bei der 60. Ausgabe des deutschen Radklassikers hinter dem Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) den zweiten Platz. Dritter wurde der viermalige Frankfurt-Sieger Alexander Kristoff (Norwegen/UAE Team Emirates). Pascal Ackermann (Kandel/Bora-hansgrohe), Sieger von 2019, wurde Fünfter.

Degenkolb eröffnete im Finale den Sprint und fuhr lange im Wind. An seinem Hinterrad lauerte Philipsen, der sich vorbeischob und nach 187,4 Kilometern letztlich souverän gewann. Degenkolb hatte dem Rennen hochmotiviert entgegengefiebert. „Das ist ein Tag, auf den ich mich immer wieder freue“, hatte er gesagt: „Wenn Du weißt, dass es bei Dir zu Hause vorbeigeht, wird extra Energie freigesetzt - da geht schon mal mehr.“

Eine fünfköpfige Fluchtgruppe ohne deutsche Beteiligung bestimmte das Geschehen in der Anfangsphase. Eine Chance auf den Sieg bestand für die Ausreißer aber nicht. Auch spätere Attacken wie die von Georg Zimmermann (Augsburg/Intermarche-WantyGobert) verpufften. Die Entscheidung fiel im Massensprint.

13 Teams aus der WorldTour waren an den Start gegangen. Eine Woche vor dem WM-Straßenrennen in Belgien nutzen viele Fahrer den Taunus für einen letzten Härtetest. Der Rad-Klassiker war im Vorjahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. In diesem Jahr konnte das Rennen deshalb nicht wie geplant am traditionellen Termin am 1. Mai stattfinden.

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