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China greift den Dollar jetzt auch in Afrika an und will Kupfer künftig in Yuan bezahlen

Yuan and dollar - Copyright: Getty Images
Yuan and dollar - Copyright: Getty Images

China greift die Vorherrschaft des US-Dollar im globalen Rohstoffhandel verstärkt auch in Afrika an. Die Bank of China dringt in Sambia darauf, dass der Kupferhandel verstärkt über die chinesische Währung Yuan abgerechnet wird.

Kupfer ist global das wichtigste Metall für die Industrie und damit einer der wichtigsten Rohstoffe. Sambia ist der zweitgrößte Kupferproduzent Afikas und China der größte Kupferverbraucher der Welt. Das Büro der chinesischen Zentralbank in Sambia erfüllt als Clearingstelle eine wichtige Aufgabe in der Abwicklung der Zahlungen rund um den Kupferhandel mit den Ländern Afrikas. Chinas Währung Yuan ist auch unter dem Namen Renminbi bekannt.

„Wir werden unsere Rolle in Sambia nutzen, um andere afrikanische Länder zu unterstützen, Dienstleistungen und Produkte im Zusammenhang mit dem Renminbi anzubieten und die Verwendung des Renminbi in bilateralen Handels- und Wirtschaftsaktivitäten zu fördern“, sagte Lin Jingzhen, Vizepräsident der Bank, laut Bloomberg.

China will seine Währung stärken und setzt sich für eine Ent-Dollarisierung im Welthandel sei. Auch andere Schwellenländer versuchen, ihre Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern. China versucht in Afrika auch, wichtige Lieferketten unter seine Kontrolle zu bringen.

Sambia ist weltweit der siebtgrößte Kupferproduzent. Auf Kupfer entfallen 70 Prozent von Sambias Exporteinnahmen. Die Wirtschaft des afrikanischen Landes ist nach der Corona-Pandemie ins Wanken geraten. Die Inflation ist hoch und die Landeswährung Kwacha auf ein Rekordtief gefallen. Im Juni unterstützte China das Land bei der Umstrukturierung von Schulden in Höhe von 6,3 Milliarden US-Dollar bei ausländischen Kreditgebern.

Auch in anderen afrikanischen Ländern treibt China die Ent-Dollarisierung zugunsten des Yuan voran. Anfang dieses Jahres emittierte Ägypten zum ersten Mal auf Yuan lautende Anleihen, die daher auch „Panda-Anleihen“ genannt werden. Auch außerhalb Afrikas hat China Vereinbarungen mit Ländern wie Argentinien und Saudi-Arabien unterzeichnet, um die Verwendung des Renminbi weiter zu fördern.

Den Originalartikel lest ihr hier.