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China: Einzelhandel und Industrie erholen sich überraschend

·Lesedauer: 2 Min.

PEKING (dpa-AFX) - In China hat sich die Lage im Einzelhandel und der Industrie im Oktober überraschend etwas gebessert. Das Wachstum der Investitionen in Sachanlagen schwächte sich dagegen weiter ab. Der Einzelhandelsumsatz zog im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent an, wie aus am Montag veröffentlichten Daten der Regierung hervorgeht. Im September war der Erlös im Einzelhandel noch um 4,4 Prozent gestiegen. Von Bloomberg befragte Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang der Wachstumsrate auf 3,7 Prozent gerechnet.

Ähnlich sieht es bei der Industrieproduktion aus. Diese legte im Oktober im Jahresvergleich um 3,5 Prozent zu und damit 0,4 Prozentpunkte stärker als noch im September. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Plus von drei Prozent gerechnet. Weiter abgeschwächt hat sich dagegen der Anstieg bei den Investitionen in Sachanlagen. Sie legten bis Ende Oktober um 6,1 Prozent zu, nachdem das Plus bis Ende September noch bei 7,3 Prozent gelegen hatte. Experten stuften die Zahlen zumindest als Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage ein.

Chinas Wirtschaft ringt zurzeit mit zahlreichen Problemen. So ist der Immobilienmarkt unter anderem wegen der finanziellen Schwierigkeiten des Konzerns Evergrande ins Straucheln geraten. Zudem litt die Industrieproduktion unter Engpässen beim Strom und die Regierung bekämpfte die immer wieder auftretenden neuen Corona-Fälle mit harten Maßnahmen, die zwar immer lokal begrenzt sind, aber die Aktivitäten in den betroffenen Regionen liegen dann meist weitestgehend still.

Deshalb ist Chinas Wirtschaft im dritten Quartal nur noch um 4,9 Prozent gewachsen. Nach einem Rekordzuwachs von 18,3 Prozent im ersten und 7,9 Prozent im zweiten Quartal ist es der bisher schwächste Wert in diesem Jahr. Im Zeitraum von Januar bis September lag das Wachstum damit zusammengerechnet bei 9,8 Prozent.

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