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Chef des Maschinenbauverbands: Anti-Baerbock-Kampagne unangemessen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Karl Haeusgen, hat sich von der Kampagne der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock distanziert. "In Gestalt und Form ist das vollkommen unangemessen", sagte der Münchner Unternehmer dem "Spiegel".

Die Kampagne zeigt Baerbocks Gesicht auf einem Körper im Moses-Gewand, der zwei Steintafeln mit zehn Geboten hält. Je nach Anzeigen-Version ist das Bild versehen mit Slogans wie "Warum wir keine Staatsreligion brauchen" oder "Warum uns grüne Verbote nicht ins Gelobte Land führen".

Auch inhaltlich sei die Kampagne der Wirtschaftsvereinigung "wahnsinnig rückwärtsgewandt", sagt Haeusgen. Bei aller Kritik am Grünen-Programm wolle die Industrie doch Innovationsmotor für den Klimaschutz sein. Er könne sich eine grüne Regierungsbeteiligung "sehr gut" vorstellen, sagt der VDMA-Präsident, etwa in einer Jamaika-Koalition mit der FDP unter Führung der Union.

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