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CDU-Vorsitz: Konsenskandidat laut Amthor ein 'frommer Wunsch'

·Lesedauer: 1 Min.

SCHWERIN (dpa-AFX) - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor hat große Zweifel, dass bei der Suche nach einem neuen Parteichef Einvernehmen auf allen Seiten hergestellt werden kann. "Es ist ein frommer Wunsch, dass ein Konsenskandidat gefunden werden soll", sagte Amthor der "Schweriner Volkszeitung" (SVZ/Freitag).

CDU-Chef Armin Laschet hatte am Donnerstag angekündigt, dass er den Spitzengremien an diesem Montag einen Parteitag zur personellen Neuaufstellung vorschlagen will. Es gehe um "einen Konsens aller, die im Moment in Betracht kommen". Namen nannte er dabei nicht.

Als es um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) als Vorsitzende ging, hatte Amthor den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) unterstützt. Jetzt sagte er lediglich: "Friedrich Merz muss zunächst für sich selbst entscheiden, ob er noch einmal antreten möchte. Wir sollten uns jetzt zunächst über das Verfahren einigen, dann über die Person."

Merz hatte am in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" gesagt: "Ob ich nochmal für den Parteivorsitz kandidiere oder nicht, das ist eine Frage, mit der ich mich nicht abschließend beschäftigt habe." Eine erneute Kandidatur bei einer Kampfabstimmung auf einem Bundesparteitag schloss er aber aus. Er finde es richtig, "dass wir über Mitgliederbeteiligung sprechen". Er hoffe, dass Laschet es hinbekomme, "einen Prozess zu moderieren, an dem am Ende ein gemeinsamer Vorschlag steht".

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