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CDU-Politiker führt Puma-Pannen auf Bedienungsfehler zurück

BERLIN (dpa-AFX) -Vor dem Spitzentreffen zu den Pannen beim Schützenpanzer Puma hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter die deutsche Rüstungsindustrie in Schutz genommen. Die jüngsten Ausfälle seien offensichtlich auf "Bedienungsfehler und Wartungsfehler" bei der Bundeswehr zurückzuführen, sagte er am Donnerstag dem Fernsehsender Welt. "Jedenfalls liegt der Schwarze Peter nicht bei der Industrie, die da schnell vorverurteilt wurde."

Bei einer Schießübung waren alle 18 eingesetzten Schützenpanzer ausgefallen, woraufhin Lambrecht den Puma aus einer deutschen Nato-Verpflichtung in der schnellen Eingreiftruppe herausnehmen ließ. Über die Konsequenzen aus dem Vorfall will die Ministerin an diesem Freitag mit Spitzenvertretern der Rüstungsindustrie sprechen. Kiesewetter betonte, letztlich sei Lambrecht für Ausrüstungspannen der Bundeswehr verantwortlich. "In jedem Fall hat die Ministerin die politische Führungsverantwortung."