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Bridgewater-Milliardär Ray Dalio fordert, dass seine Mitarbeiter 26 Glaubenssätze beachten - nun hat er sogar einen Psychotest entwickelt

·Lesedauer: 2 Min.
Milliardär und Bridgewater-Gründer Ray Dalio
Milliardär und Bridgewater-Gründer Ray Dalio

Ray Dalio zählt zu den reichsten Menschen der Welt. Das Vermögen des 71-Jährige wird laut dem Magazin Forbes auf 20,3 Milliarden Dollar geschätzt. Er hat 1975 den Hedgefonds Bridgewater in den USA gegründet, heute ist dieser mit mehr als 100 Milliarden Dollar Einlagen der größte der Welt. Dario gilt als Selfmade-Milliardär, der es aus der Mittelschicht durch Fleiß und eigenem Antrieb zu Vermögen gebracht hat. Früh fing er an, das Geld seiner ersten Jobs in Aktien zu investieren.

Doch der Milliardär beschäftigt sich nicht nur mit dem Kapitalmarkt, sondern auch mit der Psyche - seiner eigenen und der seiner Angestellten. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach soll Dalio einen eigenen Psychologie-Test entwickelt haben, zusammen mit den Psychologen Adam Grant, Brian Little und John Golden.

Der Test steht unter dem Namen "PrinciplesYou" derzeit im Internet, eine halbe Stunde soll es dauern, sich durch alle Fragen zu klicken. Im Mittelpunkt stehen die fünf Merkmale Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Aufgeschlossenheit und Neurotizismus. Am Ende gibt es 28 Persönlichkeitstypen, von denen eine dem Tester entsprechen soll.

Die "Principles" fordern totale Transparenz unter Mitarbeitern

Mit dem Namen "PrinciplesYou" erinnert der Test an die 26 Prinzipien, die Dalio laut Süddeutscher Zeitung auch jeden seiner Mitarbeiter unterwirft. Dabei soll es um Glaubenssätze gehen wie "Wähle nicht deine Schlachten. Schlage sie alle", "Sei bereit, die Leute zu erschießen, die du liebst" oder "Suche nach Menschen, die glitzern". Die "Principles", als Management Manifest, sollen laut dem Online-Magazin Fast Company an jeden seiner Mitarbeiter verteilt sein.

Angewendet auf das eigene Unternehmen, soll das allerdings eher fragwürdige Blüten treiben: Laut der Süddeutschen Zeitung sollen Mitarbeiter dazu angehalten sein, sich ständig gegenseitig zu bewerten. Hintergrund ist die Forderung nach Transparenz: In den "Principles" habe Dalio festgelegt, dass alle Meetings und fast jedes Gespräch aufgezeichnet und für jeden der rund 1500 Mitarbeiter zugänglich ins Intranet gestellt werden. Wer dabei erwischt wird, einen Kollegen hinter dessen Rücken zu kritisieren, statt ihm direkt die Meinung zu sagen, verliere seinen Job.

Die Glaubenssätze als Bestseller

Obwohl Dalio 2017 als CEO von Bridgemaker zurücktratt, verbreitet er seine Glaubenssätze gerne auch außerhalb seines Unternehmens. 2017 veröffentlichte er eine neue, 600-seitige Version seines Handbuchs, "Principles: Life & Work", das ein New York Times-Bestseller wurde, und 2019 brachte er eine illustrierte Version (Principles for Success) heraus, die als "für Leser jeden Alters" beworben wird.

Übrigens verrät Dalio auch, welcher Kategorie er selbst in seinem neuen Test angehört. Er sei ein "Shaper" - so wie unter anderem Elon Muk oder Bill Gates.

sr