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BMW will Teilepreise bei Zulieferern nachträglich drücken

·Lesedauer: 1 Min.

BMW will bei seinen Zulieferern sparen und nachträgliche Preissenkungen durchsetzen. Covid-19 stelle die Branche vor große Herausforderungen, man halte es „für angemessen“, dass Lieferanten einen Beitrag leisteten.

BMW-Autos laufen von den Fertigungsbändern im Werk Dingolfing. Foto: BMW AG/dpa Foto: dpa
BMW-Autos laufen von den Fertigungsbändern im Werk Dingolfing. Foto: BMW AG/dpa Foto: dpa

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Der Autobauer BMW will bei seinen Zulieferern sparen und nachträgliche Preissenkungen durchsetzen. So forderte der Autobauer jetzt einen Teil seiner Lieferanten dazu auf, BMW Nachlass auf bereits bestehende Aufträge zu geben. Das geht aus einem Schreiben an Zulieferer hervor, welches der WirtschaftsWoche vorliegt.

BMW erwarte, heißt es darin sinngemäß, dass Zulieferer ihre Preise für laufende Aufträge zum Jahreswechsel im Schnitt um fünf Prozent senken. Der Autobauer wolle damit seine anspruchsvollen Ziele für 2021 erreichen. Als Gegenleistung sichert BMW seinen Zulieferern zu, sie weiter zu unterstützen und Potenziale zu heben. Insidern zufolge soll der Brief an mehrere, aber nicht an alle Zulieferer von BMW gegangen sein.

BMW bestätigt, solche Briefe an Lieferanten verschickt zu haben. Covid-19 stelle die gesamte Branche vor große Herausforderungen. Man arbeite „auf allen Ebenen daran, die krisenhaften Auswirkungen der Pandemie zu beherrschen“.

Einerseits müsse der Einkauf Lieferanten, die in Schwierigkeiten geraten seien, unterstützen. Andererseits aber habe man bei einer Analyse des Lieferantenmarkts festgestellt, dass es „viele Unternehmen“ gebe, „die wirtschaftlich stark sind und gut durch die Krise kommen“. BMW könne nicht allein „den aktuellen Herausforderungen begegnen“. Man halte es „für angemessen“, dass Lieferanten einen Beitrag leisteten.

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