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Deutlicher Kurseinbruch: Bitcoin rutscht unter 49.000 Dollar

Exuzidis, Leonidas
·Lesedauer: 2 Min.

Nach den neuen Rekordmarken in den vergangenen Tagen streichen Bitcoin-Anleger Gewinne ein. Der Kurs gibt am Montag deutlich nach.

Die furiose Rally der Digitalwährung Bitcoin erhält am Montag einen kräftigen Dämpfer erhalten. Bis zum Nachmittag fiel der Kurs der wertvollsten Cyber-Devise auf bis zu 49.000 Dollar. Besonders um die Wall-Street-Eröffnung wurden die Kursverluste fast minütlich größer, bevor der Bitcoin schnell einen Teil seiner Verluste wieder aufholen konnte. Am Abend notiert er bei knapp 53.000 Dollar.

Erst am Wochenende hatte die populärste Kryptowährung einmal mehr neue Rekordmarken erreicht. Am Sonntag markierte sie mit 58.330 Dollar einen neuen Höchststand. Zuvor, am Freitag, war die Marktkapitalisierung des Bitcoins erstmals über die Marke von einer Billion Dollar gestiegen.

Marktbeobachter gehen davon aus, dass der jüngste Kursrückgang vor allem auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen ist. Ebenfalls dürften institutionelle Investoren verzögert auf die Aussagen von Elon Musk reagiert haben. Der Chef des Elektroautobauers Tesla hatte am Wochenende getwittert, er empfinde das aktuelle Kursniveau als „hoch“.

Die Aussagen von Musk bezogen sich auch auf das Preisniveau der zweitwertvollsten Digitalwährung Ether. Auch dort ging es bergab. Der Ether-Kurs lag am Montag unter 1800 Dollar, nachdem er am Wochenende erstmals über die Marke von 2000 Dollar gestiegen ist. Die negative Stimmung übertrug sich auch auf die Kurse der kleineren Kryptowährungen, die zum großen Teil deutlich im Minus notierten.

„Eine Konsolidierung tut angesichts der nach wie vor heißgelaufenen Kurse Not“, sagt Analyst Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus. Anfang Februar lag der Bitcoin-Kurs noch unter 34.000 Dollar und die Marktkapitalisierung bei 630 Milliarden Dollar.

Das steigende Interesse institutioneller Investoren hat den Bitcoin zuletzt beflügelt. Vor zwei Wochen hatte Tesla bekanntgegeben, zu einem nicht näher definierten Zeitpunkt im Januar 1,5 Milliarden Dollar in die Digitalwährung investiert zu haben und Bitcoin künftig als Zahlungsmittel akzeptieren zu wollen. Besonders Letzteres könnte dazu beitragen, Bitcoin im Finanzsystem langfristig zu etablieren.

Kritiker hingegen sehen in der elektronischen Münze vor allem ein Mittel zu gefährlichen Spekulationen. Die volatile Entwicklung am Montag dürfte sie in ihrer Auffassung bestätigt haben.