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Biden will mit Republikanern über Corona-Konjunkturpaket beraten

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Im Ringen um ein weiteres Corona-Konjunkturpaket in den USA sucht Präsident Joe Biden das Gespräch mit Republikanern im Senat. Nachdem zehn republikanische Senatoren am Wochenende einen Alternativvorschlag zu Bidens angestrebtem Paket unterbreitet hatten, lud der demokratische Präsident die Gruppe für Montag (23 Uhr MEZ) zu einem Treffen ins Weiße Haus ein, um über die Ideen zu diskutieren.

Die zehn Republikaner veröffentlichten am Montag konkretere Details ihres Vorschlags. Ihr Paket umfasst demnach rund 618 Milliarden US-Dollar (rund 510 Milliarden Euro) - das entspricht weniger als einem Drittel des von Biden angepeilten Umfangs von 1,9 Billionen Dollar. Die republikanischen Senatoren plädieren unter anderem für direkte Einmalzahlungen für bestimmte Bürger in Höhe von 1000 Dollar pro Person. Biden hatte hier 1400 Dollar vorgeschlagen. Die republikanischen Senatoren begrenzen in ihrem Konzept auch strenger als Biden, wer von diesen Corona-Direkthilfen profitieren soll.

Biden hatte seine Pläne bereits kurz vor seinem Amtsantritt Mitte Januar vorgestellt und mahnt seitdem zur Eile. Um seine Pläne durchzusetzen, ist der Demokrat auf den US-Kongress angewiesen. Das von ihm vorgeschlagene Paket entspräche fast zehn Prozent der US-Wirtschaftsleistung. Der Kongress hatte erst Ende Dezember ein Hilfspaket in Höhe von rund 900 Milliarden Dollar verabschiedet. Unmittelbar nach der Zuspitzung der Corona-Pandemie in den USA hatte der Kongress im vergangenen Frühjahr bereits Konjunkturpakete in Höhe von fast drei Billionen Dollar beschlossen.

Die US-Wirtschaft leidet weiter unter der Corona-Krise. Die offizielle Arbeitslosenrate liegt bei 6,7 Prozent, vor der Krise waren es noch 3,5 Prozent. Im vergangenen Jahr schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 3,5 Prozent - der stärkste Rückgang seit 1946.