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Biden sagt Venezuelas Oppositionsführer Guaidó Unterstützung zu

LOS ANGELES (dpa-AFX) - Kurz vor Beginn des IX. Gipfels der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Los Angeles hat US-Präsident Joe Biden dem venezolanischen Oppositionsführer und selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó den Rücken gestärkt. Die USA würden ihn weiterhin als demokratisch gewählten Präsidenten der Nationalversammlung und Übergangsstaatschef anerkennen, teilte das Weiße Haus am Mittwoch (Ortszeit) nach einem Telefongespräch zwischen Biden und Guaidó mit. Die US-Regierung unterstütze Verhandlungen zwischen der Opposition und der autoritären Regierung von Präsident Nicolás Maduro über den Wiederaufbau demokratischer Institutionen, die Ausrichtung freier Wahlen und den Schutz der Menschenrechte. Sollte der Dialog Früchte tragen, seien die USA dazu bereit, ihre Sanktionen gegen Venezuela zu überdenken.

Die US-Regierung hatte die Präsidenten der autoritär regierten Länder Kuba, Venezuela und Nicaragua nicht zu dem Amerika-Gipfel eingeladen. Obwohl die USA Guaidó weiterhin als Interimspräsidenten anerkennen, bekam auch der Oppositionsführer keine Einladung. Er hatte sich Anfang 2019 zum Interimspräsidenten erklärt und versucht seitdem, Maduro aus dem Amt zu drängen. Zwar erhielt er zunächst viel Unterstützung aus dem westlichen Ausland, konnte sich aber in Venezuela selbst nie durchsetzen. Zuletzt verlor er auch in seiner Heimat deutlich an Unterstützung. Angesichts von Armut und Gewalt haben rund sechs Millionen Venezolaner ihre Heimat verlassen.

Maduro hingegen sitzt in Venezuela wieder fest im Sattel. Bei einer seiner wenigen Auslandsreisen traf er sich am Mittwoch in Ankara mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und unterzeichnete drei Abkommen über Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft und Finanzen. Angesichts der Energieknappheit aufgrund des Ukrainekriegs hatten selbst die USA zuletzt die Sanktionen gegen den venezolanischen Ölsektor leicht gelockert.

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