Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 8 Minuten
  • Nikkei 225

    40.175,21
    +264,39 (+0,66%)
     
  • Dow Jones 30

    39.087,38
    +90,98 (+0,23%)
     
  • Bitcoin EUR

    58.604,69
    +1.427,77 (+2,50%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.274,94
    +183,04 (+1,14%)
     
  • S&P 500

    5.137,08
    +40,81 (+0,80%)
     

Bartsch zu Lambrecht: Kanzler hätte nicht wochenlang zusehen dürfen

BERLIN (dpa-AFX) -Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat Kanzler Olaf Scholz Fehler im Umgang mit der Personalie Christine Lambrecht vorgeworfen. Der Rücktritt der Verteidigungsministerin sei überfällig gewesen, sagte Bartsch der Deutschen Presse-Agentur. "Bundeskanzler Scholz hätte nicht wochenlang tatenlos zusehen dürfen. Dies hat dem hämischen Verhalten, insbesondere der Union, gegenüber Frau Lambrecht Tür und Tor geöffnet." Der Linksfraktionschef kritisierte, "das Personaltheater um Christine Lambrecht" sei "ein Trauerspiel für die deutsche Politik". "Dass sie selbst die Reißleine gezogen hat, spricht für sie."

Die seit Monaten in der Kritik stehende Verteidigungsministerin hatte am Montagmorgen schriftlich erklärt, dass sie Scholz um Entlassung gebeten habe. Die Nachfolgefrage blieb zunächst unbeantwortet. Scholz sagte dazu jedoch: "Ich habe eine klare Vorstellung, und das wird sehr schnell für alle bekannt werden, wie das weitergehen soll." Es wird erwartet, dass dies bereits an diesem Dienstag passiert.