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Automotive-Chef verlässt Rheinmetall im Zuge des Konzernumbaus

·Lesedauer: 1 Min.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der für das Automotive-Geschäft zuständige Spartenchef Jörg Grotendorst verlässt den Automobilzulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall <DE0007030009>. Angesichts der Neugliederung der Geschäftsbereiche im Zuge der strategischen Neuausrichtung habe Grotendorst den Aufsichtsrat ersucht, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden, teilte das MDax <DE0008467416>-Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mit. Wie schon länger bekannt ist, will Rheinmetall weg vom Verbrennungsmotor und sein Geschäft mit Rüstungs- und Sicherheitstechnik ausbauen. Dazu wird die zweigliedrige Struktur umgebaut in künftig fünf Divisionen unter direkter Führung durch den Konzernvorstand.

Die bisherige organisatorische Trennung der Autozuliefer- und der Rüstungssparte entfällt damit, der technologische Austausch zwischen den einzelnen Divisionen soll forciert werden. Daran soll die Vorstandsstruktur angepasst werden, wie Rheinmetall am Freitag weiter mitteilte. Nach der Auflösung der Automotive Holding und der daraus resultierenden direkten Führung aller Divisionen durch den Vorstand werde das Gremium künftig nur noch aus drei statt bislang vier Mitgliedern bestehen: Armin Papperger, als Vorsitzender des Vorstandes, sowie die Vorstände Helmut Merch (Finanzen) und Peter Sebastian Krause (Personal).

Papperger verspricht sich vom Umbau aussichtsreichere Geschäfte. Aus seiner Sicht werden dabei Sicherheitstechnologie und Elektromobilität "von zentraler Bedeutung" sein. So erwartet der Manager etwa enormes Potenzial für den Bereich der Brennstoffzelle und rechnet im Bereich Wasserstoff in den nächsten Jahren "mit einem ähnlichen Hype wie im Bereich der Elektromobilität".

Trennen wollen sich die Düsseldorfer dagegen vom Kolbengeschäft. Denn: diese werden in Elektroautos nicht mehr gebraucht werden.