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Argentiniens Präsident wirbt für faire Verteilung des Reichtums

·Lesedauer: 1 Min.

BUENOS AIRES (dpa-AFX) - Der argentinische Präsident Alberto Fernández hat sich beim Weltwirtschaftsforum für einen fairen Neubeginn nach der Corona-Pandemie mit gleichen Chancen für alle eingesetzt. "Wir leben in einer Zeit, in der alle Paradigmen auf den Prüfstand gestellt werden", sagte der gemäßigte Mitte-Links-Politiker am Donnerstag in einem Video-Auftritt. Er sprach sich dafür aus, den Fokus auf "die Schwächsten, die Letzten" zu legen.

Fernández sagte weiter: "Es ist an der Zeit, die Kräfte zu bündeln, um endemische Probleme wie die Armut durch eine Ethik anzugehen, die den unglücklichen Kapitalismus hinter sich lässt und sich in Richtung einer nachhaltigen und inklusiven Entwicklung bewegt."

Die Corona-Pandemie setzt Argentinien, das ohnehin in einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise steckt, weiter zu. Im vergangenen Jahr gab die Wirtschaftskraft um rund zehn Prozent nach. Die Inflationsrate lag bei rund 36 Prozent. Für das laufende Jahr rechnen Analysten mit einer Teuerung von etwa 50 Prozent. Die zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie, Kapitalflucht und einer großen Schattenwirtschaft.