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Arbeitskräftemangel kostet viele Maschinenbauer Umsatz

Stefan Puchner/dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Der Arbeitskräftemangel nagt einer Umfrage zufolge am Umsatz deutscher Maschinenbauer. Knapp die Hälfte von gut 300 befragten Unternehmen berichtete deswegen von Umsatzeinbußen, wie der Branchenverband VDMA in Frankfurt mitteilte.

Dabei verzeichneten 27 Prozent nach eigenen Angaben Verluste von bis zu 5 Prozent, weitere 20 Prozent noch höhere Einbußen. Jeder dritte Maschinenbauer hat demnach große Probleme mit der Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur 14 Prozent der im April Befragten können alle oder fast alle offenen Jobs für Fachkräfte tatsächlich auch besetzen. Besonders gesucht sind Fachkräfte sowie Akademiker in der Produktion, Forschung und Entwicklung, Konstruktion und IT.

Ähnlich schwierig ist der Umfrage zufolge die Situation bei Auszubildenden: Jedes dritte befragte Unternehmen gab an, höchstens die Hälfte der angebotenen Ausbildungsplätze besetzen zu können.

Ältere Beschäftigte länger im Unternehmen halten

«Unsere Branche bietet gut bezahlte, attraktive Arbeitswelten, aber
Deutschlands Wohlstandsmaschine braucht einfach mehr Arbeitskräfte», sagte Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer. Es gelte etwa ältere Beschäftigte länger im Unternehmen zu behalten, Fachkräfte aus dem Ausland neu zu gewinnen und junge Menschen gezielt für technische Berufe und Studiengänge zu begeistern. Die exportorientierte deutsche Industriebranche mit mehr als 1,2 Millionen Beschäftigten leidet seit geraumer Zeit unter Arbeitskräftemangel.

Die meisten VDMA-Mitgliedsunternehmen (72 Prozent) setzen der Umfrage zufolge auf verstärkte Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für ihre Beschäftigten. Mehrheitlich kleinere Unternehmen möchten Beschäftigte nach dem Eintritt in die Rente
weiterbeschäftigen. Insbesondere große Unternehmen loten den Angaben zufolge verstärkt Möglichkeiten zur Nutzung von Automation, Robotik und Künstlicher Intelligenz aus. Rund die Hälfte der Befragten erwartet allerdings, dass der technische Fortschritt mittelfristig nicht ausreichen wird, den Arbeitskräftemangel in den Griff zu bekommen.