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Wie Apple bisher Massenentlassungen vermieden hat

Experten werten den iPhone-Hersteller derzeit als Sonderfall unter den Tech-Konzernen.  - Copyright: Pavlo Gonchar/SOPA Images/LightRocket via Getty Images
Experten werten den iPhone-Hersteller derzeit als Sonderfall unter den Tech-Konzernen. - Copyright: Pavlo Gonchar/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Die Google-Mutter Alphabet hat am Freitag die größte Entlassungswelle in der Firmengeschichte eingeleitet. CEO Sundar Pichai verkündete: „Wir haben beschlossen, unsere Belegschaft um etwa 12.000 Stellen zu reduzieren.“ Die Kündigungen liefen teilweise chaotisch ab, so wurden Google-Mitarbeitern in der Nacht auf Freitag alle Zugänge zu den Systemen des Unternehmens gesperrt. Viele erfuhren anschließend aus Medienberichten von den Entlassungen. Wie „CNBC“ berichtet, haben sich 5000 betroffene Mitarbeitende zusammengeschlossen, um über rechtliche Schritte zu beraten.

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Damit folgt Google dem Beispiel anderer Tech-Konzerne: Microsoft hatte letzte Woche den Abbau von 10.000 Stellen bekannt gemacht, Amazon kündigte 18.000 Mitarbeitern und Meta strich im November 11.000 Arbeitsplätze. Apple hat indes noch keine Entlassungen eingeleitet. Die Belegschaft des iPhone-Herstellers wuchs in den letzten drei Jahren lediglich um 20 Prozent und damit weitaus weniger als bei anderen Tech-Unternehmen. Dies könnte dazu führen, dass Apple ohne Stellenstreichungen auskommt. [Mehr bei HandelsblattHandelsblattCNBCThe Information und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene: In wenigen Minuten vom Flughafen München in die Innenstadt. So lautete das Versprechen diverser Flugtaxi-Startups. Doch außer vollmundigen Ankündigungen und ersten Testflügen sind bislang kaum Fortschritte zu erkennen. Droht der Branche ein Milliarden-Flop? Unser Mobility-Kolumnist Don Dahlmann hat sich den aktuellen Stand der Projekte angesehen – und kommt zu einem eindeutigen Fazit. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Der US-Chiphersteller Wolfspeed baut in Deutschland das weltweit größte Werk für Halbleiter aus Siliziumkarbid. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, beteiligt sich der Autozulieferer ZF an der Fabrik auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerks in Ensdorf im Saarland. Binnen vier Jahren soll die Serienfertigung starten. Außerdem soll vor Ort ein Forschungszentrum entstehen. Derzeit fehle aber noch die Zusage über staatliche Fördermittel, hieß es. [Mehr bei Handelsblatt]

US-Bundesanwälte haben im Januar fast 700 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten von FTX-Gründer Sam Bankman-Fried beschlagnahmt. Dies geht aus einer Gerichtsakte hervor. Bei den beschlagnahmten Werten handelt es sich vor allem um Robinhood-Aktien. Bankman-Fried muss sich vor einem New Yorker Gericht wegen Betrugs verantworten. Er wird beschuldigt, Milliarden von Dollar von FTX-Kunden gestohlen zu haben. Im Oktober soll der Prozess gegen ihn beginnen. [Mehr bei CNBC und Reuters]

Twitter hat nach Angaben von CEO Elon Musk nur noch etwa 2300 aktiv Mitarbeitende. Der Tech-Milliardär bezeichnete eine Meldung des US-Senders „CNBC“, nach der die Zahl der Vollzeitbeschäftigten auf 1300 reduziert worden sei, als „nicht richtig“. So schrieb Musk: „Es gibt etwa 2300 aktiv arbeitende Beschäftigte.“ Seit der Übernahme des Kurznachrichtendienstes im Oktober hat Musk eine Entlassungswelle eingeleitet. [Mehr bei CNBC und Handelsblatt]

Die US-Private-Equity-Gesellschaft Thoma Bravo übernimmt Magnet Forensics für 1,34 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen mit Hauptsitz in den USA und Kanada stellt Tools zur Ermittlung von Cyberangriffen her. Die Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 abgeschlossen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre. [Mehr bei Techcrunch]

Der aktivistische Investor Elliott Investment hat laut einem Insider einen Multimilliarden-US-Dollar-Anteil am Softwarehersteller Salesforce übernommen. Die Marktkapitalisierung des börsennotierten Unternehmens aus San Francisco beträgt derzeit 151 Milliarden Dollar, verglichen mit einem Höchststand von mehr als 300 Milliarden Dollar im Jahr 2021. Elliott gab keine Einzelheiten zur Investition bekannt, über die das „Wall Street Journal“ zuerst berichtete. [Mehr bei Bloomberg und Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Johannes Plettenberg machte den Womanizer-Vibrator groß. Heute führt er ein Sexspielzeug-Imperium und steht vor dem Milliarden-Exit. [Mehr bei Gründerszene]

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