Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 4 Minuten
  • DAX

    12.612,88
    -124,07 (-0,97%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.192,65
    -35,22 (-1,09%)
     
  • Dow Jones 30

    28.308,79
    +113,37 (+0,40%)
     
  • Gold

    1.922,40
    +7,00 (+0,37%)
     
  • EUR/USD

    1,1862
    +0,0034 (+0,28%)
     
  • BTC-EUR

    10.401,40
    +1.054,00 (+11,28%)
     
  • CMC Crypto 200

    246,35
    +7,43 (+3,11%)
     
  • Öl (Brent)

    41,03
    -0,67 (-1,61%)
     
  • MDAX

    27.295,45
    -397,44 (-1,44%)
     
  • TecDAX

    3.076,22
    -33,18 (-1,07%)
     
  • SDAX

    12.536,23
    -67,21 (-0,53%)
     
  • Nikkei 225

    23.639,46
    +72,42 (+0,31%)
     
  • FTSE 100

    5.811,96
    -77,26 (-1,31%)
     
  • CAC 40

    4.873,96
    -55,32 (-1,12%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.516,49
    +37,61 (+0,33%)
     

Antisemitismusbeauftragter will QAnon-Bewegung mehr in den Blick nehmen

·Lesedauer: 2 Min.

Felix Klein fordert die Verbreitung von Verschwörungsmythen bei Messengerdiensten einzudämmen. Antisemitismus sei ein Bindemittel der QAnon-Bewegung.

Der Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung weist immer wieder auf antisemitische Narrative in der Gesellschaft hin, die auch zu Terroranschlägen wie in Halle führen können. Foto: dpa
Der Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung weist immer wieder auf antisemitische Narrative in der Gesellschaft hin, die auch zu Terroranschlägen wie in Halle führen können. (Bild:dpa)

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat sich dafür ausgesprochen, die Verbreitung der Verschwörungstheorien der sogenannten QAnon-Bewegung über Messengerdienste einzudämmen. Die Bewegung zeichne sich durch ihre "Anschlussfähigkeit an verschiedenste Verästelungen von Verschwörungsmythen" aus, sagte er dem "Spiegel".

Facebook und Twitter sperren Accounts von QAnon-Unterstützern

Antisemitismus wirke dabei "wie ein unheilvolles Bindemittel zwischen diesen Strömungen". Vielfach würden solche Mythen über Messengerdienste verbreitet, "die aus meiner Sicht die gleichen Auflagen bekommen sollten wie zum Beispiel Twitter oder Facebook".

In diesem Sommer hatten Facebook und Twitter Tausende von Accounts von Unterstützern der Bewegung, die ihren Ursprung in den USA hat, gesperrt. Die zentrale Behauptung der QAnon-Anhänger ist, dass es eine Verschwörung gegen US-Präsident Donald Trump in den tieferen Schichten des US-Regierungsapparats gebe.

Social Media: Facebook löscht Nutzerkonten von ultrarechter US-Gruppe Patriot Prayer

Außerdem behaupten sie oft, prominente Politiker der Demokratischen Partei in den USA ließen sich mit Hormonen behandeln, die aus dem Blut von entführten, gefolterten Kindern gewonnen würden.

Verfassungsschutz soll QAnon-Bewegung verstärkt beobachten

Klein habe sich dafür ausgesprochen, dass der Verfassungsschutz die Bewegung hierzulande mehr als bisher in den Blick nehmen solle, berichtete der "Spiegel". Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums erklärte auf Anfrage, das Bundesamt für Verfassungsschutz "verfolgt gesellschaftliche Entwicklungen fortlaufend aufmerksam". Hierzu zählten auch neu aufkommende Bewegungen wie QAnon.

Erkennungszeichen der Verschwörungstheoretiker ist der Buchstabe Q. Einige QAnon-Anhänger waren auf der Großdemonstration gegen die staatlichen Corona-Beschränkungen Ende August in Berlin unterwegs gewesen.

VIDEO: Verfassungsschutz - Rechtsextremismus größte Bedrohung für Sicherheit