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ANALYSE: Morgan Stanley wird mit Blick auf Vantage Towers skeptischer

NEW YORK (dpa-AFX) - Wegen des schleppenden Fortschritts beim Bau neuer Masten blickt die US-Investmentbank Morgan Stanley weniger optimistisch auf die Aktie von Vantage Towers. Weil es der Funkturm-Gesellschaft an Material und Arbeitskräften fehle, komme der Ausbau neuer Funkturm-Standorte in Deutschland nicht wie geplant voran, schreibt Analyst Emmet Kelly.

Vor diesem Hintergrund stufte der Analyst Vantage Towers von "Overweight" auf "Equal-weight" ab und senkte das Kursziel von 38 auf 32 Euro. Der schleppende Ausbau neuer Standorte "zeichnet ein düstereres Bild für die Wachstumsdynamik in Deutschland, vor allem auf die kurze Sicht", schreibt Kelly. Gemeint ist die Anzahl sogenannter Makrostandorte, die Vantage Towers für die Vermietung etwa an Mobilfunkanbieter baut. Bis 2026 sind 5500 weitere Funkmasten anvisiert.

Die im Vergleich zu Wettbewerbern hohe Bewertung der Aktie sieht Kelly kritisch, da er für das laufende Jahr einen wiederkehrenden Barmittelzufluss (RLFCF) nahe null erwartet. Auch die Erwartungen für das kommende Jahr schraubte der Analyst nach unten.

Zudem zeige sich der Konzern in puncto Übernahmen sehr zurückhaltend. Zwar habe das Management eine Milliarde Euro für Zukäufe zurückgelegt. Die letzte nennenswerte Akquisition in Europa stamme jedoch aus dem Februar 2021. "Bei steigenden Zinsen und deutlich stärkerem Wettbewerb gehen wir davon aus, dass es schwieriger für Vantage wird, diese Milliarde Euro für Übernahmen zu nutzen", schreibt der Analyst.

Gemäß der Einstufung "Equal-Weight" erwartet Morgan Stanley eine durchschnittliche Gesamtrendite der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen zwölf und 18 Monaten./jcf/tih/nas

Analysierendes Institut Morgan Stanley.

Veröffentlichung der Original-Studie: 23.06.2022 / 04:30 / GMT

Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 23.06.2022 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / GMT

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