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Vettel: Diese Fahrer haben das Qualifying "versaut"

·Lesedauer: 3 Min.
Vettel: Diese Fahrer haben das Qualifying "versaut"
Vettel: Diese Fahrer haben das Qualifying "versaut"

So wirklich glauben wollte es Sebastian Vettel im ersten Augenblick nicht: „Was? Oh Mann!“, funkt der Deutsche, nachdem ihm sein Renningenieur Platz 17 und das damit verbundene Aus schon im ersten Qualifying-Abschnitt zum Saudi-Arabien GP (Sonntag ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) mitteilt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

„Ich dachte, es war eine ganz vernünftige Runde und vielleicht gut genug, um weiterzukommen. Das war aber nicht der Fall, deshalb war ich etwas überrascht“, erklärt Vettel seine erste Reaktion.

„Schade, aber wir sind hier einfach nicht schnell genug. Es tut weh, aber wenn man sich als 17. qualifiziert, obwohl eigentlich alles glatt lief, gibt es normalerweise einen Grund: Offensichtlich ist die Strecke nicht für uns gemacht. Wir haben hier viel mehr Probleme als auf anderen Kursen. Es gibt viele Geraden und schnelle Kurven, da verlieren wir einfach Zeit.“

Vettel schlägt Teamkollege Stroll

Kleines Trostpflaster: Immerhin schlägt der Heppenheimer Aston-Martin-Teamkollege Lance Stroll, der eine Position hinter ihm landet. Im Teamduell erhöht er damit auf 14:7. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Ein Grund für die Aston-Martin-Misere sind laut Vettel die Reifen: „Wir haben uns schwer getan, sie ins Temperaturfenster zu bekommen. Zwar hat es sich heute bisschen besser angefühlt als gestern Abend, aber wir sind immer noch weit weg und wenn man ehrlich ist, hatte es sich schon angekündigt.“

Was dem Heppenheimer beim Vorbereiten der Reifen auch nicht hilft: „Vor Beginn meiner letzten Runde war Stau in der letzten Kurve, deswegen war es ein bisschen chaotisch aus der letzten Ecke raus und der Anfang der Runde dann schon mal nicht perfekt, weil die Reifen nicht auf Temperatur waren.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Aston-Martin-Pilot beschwert sich über Alpine

Über das Verhalten einiger Kollegen im dichten Qualifying-Verkehr kann er nur müde lachen: „Es war ein Albtraum, aber halt auch das ganz normale Chaos. Wir können da noch so oft drüber reden, aber wenn es dann sowieso alle wieder anders machen, bringt das nichts: Es gibt immer ein zwei, die sich in der Schlange vordrängeln und dann wird jeder nervös. Diesmal haben es die beiden Alpines versaut und sind nicht in der Reihe geblieben. Es ist immer das Gleiche und wird sich auch nie ändern, solange jeder denkt, er hat Vorfahrt.“

Seine Runde kann Vettel nach dem schlechten Beginn nicht mehr retten. „Es ist aber auch egal, wir hätten heute keinen Blumentopf gewinnen können“, winkt er angesichts der Pace seines Aston Martin ab.

Vettel hofft auf Renn-Action

Für das Rennen am Sonntag hofft Vettel nun auf Action: „Entweder es passiert gar nix und wird langweilig oder es passiert sehr viel und wird ereignisreich. Wenn sehr viel passiert, hoffe ich, dass wir profitieren können, denn im Renntrimm sind wird üblicherweise etwas näher dran.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Überholen hält der Deutsche trotz des engen Kurses nicht für Unmöglich: „Kurve eins ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit, aber dafür muss man gut eine Sekunde schneller sein.“ Nach Aston Martins Quali-Blamage am Samstag ein eher unwahrscheinliches Szenario.

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