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Aktien New York: Rekorde in Nasdaq 100 und S&P 500 - Jobdaten irritieren kaum

NEW YORK (dpa-AFX) -Überraschend robuste Arbeitsmarktdaten haben die Anleger am US-Aktienmarkt am Freitag nur kurz verunsichert. Vor allem Technologiewerte zollten zunächst ihrer jüngsten Rekordrally Tribut, die neben dem Boomthema Künstliche Intelligenz (KI) von der Hoffnung auf eine Zinswende getrieben ist. Der kleine Schock wurde aber schnell abgeschüttelt.

Der Nasdaq 100 US6311011026 erreichte mit 19 113 Punkten einen neuerlichen Höchststand, nachdem er zunächst auf 18 958 Punkte abgesackt war. Im laufenden Jahr hat er gut 13,5 Prozent gewonnen. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 kletterte am Freitag erstmals auf 5375 Punkte. Beide Indizes gewannen zuletzt noch 0,3 Prozent.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 schaffte es mit 39 105 Punkten immerhin auf einen Wochenhöchststand. Er legte zuletzt um 0,2 Prozent zu und hinkt den anderen beiden Indizes auch im Jahresverlauf mit plus 3,7 Prozent deutlich hinterher.

Nach den Jobdaten hält der Helaba-Experte Ralf Umlauf eine Zinssenkung der US-Notenbank in der kommenden Woche für nahezu ausgeschlossen. "Die Zinssenkungserwartungen werden auch für den weiteren Jahresverlauf nochmals gedämpft", ergänzte er. Offenbar haben sich die Anleger aber bereits mit einer verspäteten Zinswende abgefunden.

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Im Rennen um die Krone der US-Unternehmen mit dem höchsten Marktwert bleibt es spannend. Aktuell haben Microsoft weiter die Nase vorn vor Apple und dem Emporkömmling Nvidia. Nach 153 Prozent Jahresplus kam es beim Chipkonzern und KI-Profiteur nach dem Vortagesrekord zunächst zu Gewinnmitnahmen, die zuletzt aber wieder zum Einstieg genutzt wurden. Knapp im Plus nähert sich der Marktwert wieder 3 Billionen US-Dollar, Apple und Microsoft liegen darüber. Am Mittwoch hatte Nvidia als drittes US-Unternehmen überhaupt die 3-Billionen-Marke getoppt und zwischenzeitlich auch Apple überrundet.

Deutlich abwärts geht es nach Geschäftszahlen für die Papiere von Victoria's Secret. Die Probleme der Modemarke würden nicht kleiner, schrieb UBS-Mauricio Serna in seinem Kommentar zum Quartalsbericht. Er zweifelt daran, dass der Weg der Amerikaner in stabiles Wachstum führen kann.