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Aktien New York: Weiter abwärts - Omikron-Furcht, Biden-Pläne vor dem Aus

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am ersten Tag der Weihnachtswoche an ihre schwache Vorwoche angeknüpft. Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda machte mit den negativen Auswirkungen der Corona-Variante Omikron, den geldpolitischen Straffungsplänen der großen Notenbanken und dem drohenden Scheitern von US-Präsident Joe Bidens Sozial- und Klimaplänen gleich mehrere Belastungsfaktoren aus. Die US-Großbank Goldman Sachs senkte gar ihre Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft, nachdem der demokratische Senator Joe Manchin am Sonntag verkündet hatte, einem billionenschweren Sozial- und Klimapaket nicht zustimmen zu wollen.

Angesichts dieser Gemengelage verlor der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> gut zweieinhalb Stunden vor dem Börsenende 1,74 Prozent auf 34 750 Punkte. Er rückt damit wieder näher an die 200-Tage-Linie für den längerfristigen Trend. Aktien aus dem Finanz- und Bausektor machten die neuen Wirtschaftssorgen zu schaffen: Die Papiere von Goldman Sachs <US38141G1040>, American Express <US0258161092> und JPMorgan <US46625H1005> waren im Dow mit Abschlägen von bis zu 3,6 Prozent unter den größten Verlierern. Caterpillar <US1491231015> fielen am Dow-Ende um 3,7 Prozent.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> rutschte um 1,65 Prozent auf 4544 Punkte ab. Für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> ging es um 1,57 Prozent auf 15 554 Zähler nach unten.

Die Anleger in den USA könnten sich jetzt wohl nur noch an den Strohhalm klammern, dass das Konjunkturpaket in einem kleineren Volumen im kommenden Jahr doch noch erfolgreich sein wird, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Mit Bezug auf Omikron hieß es von den Ökonomen von Capital Economics: Wenn die Sorgen vor dieser Variante nachlassen sollten, dürften die Aktienmärkte wahrscheinlich wieder etwas Boden zurückgewinnen, aber ein Startschuss für eine nochmals starke Kursrally werde dies wohl nicht mehr sein.

Der Softwarehersteller Oracle <US68389X1054> bestätigte am Montag die Übernahme des Gesundheitssoftware-Spezialisten Cerner <US1567821046>. Oracle bezahlt dafür 28,3 Milliarden US-Dollar oder 95 Dollar je Aktie. Die Cerner-Aktien, die am Freitag bereits mit einem Plus von rund 13 Prozent auf einen Pressebericht zu dem Thema reagiert hatten, legten um 0,9 Prozent zu, blieben mit 90,55 Dollar aber unter dem gebotenen Kaufpreis. Oracle gaben um mehr als vier Prozent nach.

Papiere von Impfstoffherstellern wie Novavax <US6700024010>, Moderna <US60770K1079> und Biontech <US09075V1026> drehten nach anfänglichen Kurgewinnen klar ins Minus. Für die zuletzt starken Novavax-Titel belief es sich auf mehr als fünf Prozent. Dass die EU-Arzneimittelbehörde EMA den Weg für eine Zulassung von dessen Impfstoff frei gemacht hat, wirkte also nicht nachhaltig positiv.

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