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Aktien Frankfurt: Schwung lässt etwas nach - 14000 Punkte im Test

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erholung des Dax <DE0008469008> von seinem schwachen Wochenauftakt steht am Dienstag auf wackligen Füßen. Gegen Mittag notierte der deutsche Leitindex noch mit plus 0,45 Prozent auf 14 002 Punkten, nachdem er zuvor noch deutlicher über der runden Marke gestanden hatte. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsentitel rückte um 1,04 Prozent auf 29 829 Zähler vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gewann 0,6 Prozent.

Laut den Charttechnik-Experten von Index Radar ändern auch kleinere positive Gegenbewegungen nichts daran, dass der Dax derzeit immer weniger nachgefragt wird. Trendwende-Versuche in den vergangenen Tagen seien gescheitert, wobei der umsatzstarke Wendebereich um 14 150 und 14 180 Punkten hier die entscheidende Rolle spiele. "Kurz vor der wichtigen US-Notenbanksitzung am Mittwoch will sich niemand voreilig positionieren", sagte zudem Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect.

Es wird am Markt damit gerechnet, dass die Fed zur Wochenmitte den Leitzins diesmal gleich um 0,5 Prozentpunkte anheben wird. Wenn Anleger für weniger riskante Anlagen wieder Zinsen bekommen, schmälert dies die Attraktivität der riskanteren Aktien. Hierzulande stieg am Morgen die Rendite auf zehnjährige Bundesanleihen auf rund ein Prozent.

Mit Blick auf die Einzelwerte prägten Quartalsberichte weiter das Bild. Am Vorabend enttäuschte der Chemiekonzern Covestro <DE0006062144> mit einer niedrigeren Gewinnerwartung für 2022. Die Aktien verloren als Dax-Schlusslicht 6,8 Prozent.

Aktien von Banken legten europaweit zu nach positiven Nachrichten der französischen BNP Paribas <FR0000131104>, die mit einem Gewinnsprung überraschte. Im Dax gewannen Deutsche Bank <DE0005140008> 2,5 Prozent.

Die Aktien von Dürr <DE0005565204> korrigierten ihren schwächeren Handelsstart schnell und gewannen zuletzt unter den Favoriten im MDax 3,9 Prozent. Die vom Anlagenbauer gesenkte Margenprognose belastete somit nicht. Der Markt habe dies wohl schon vorausgeahnt, schrieb dazu Analyst William Turner von Goldman Sachs.

Bei Adler Group <LU1250154413> ließ die Anleger ein Kursgewinn von gut 23 Prozent den Kursabsturz am Vortag von knapp 30 Prozent zumindest teilweise wieder vergessen. Nachdem die Wirtschaftsprüfgesellschaft KPMG dem Immobilienkonzern das Testat für die Geschäftszahlen 2021 verweigert hatte, waren die Papiere zu Wochenbeginn in schwere Turbulenzen geraten. Am Dienstag war im Handel nun von spekulativen Käufen die Rede./ajx/stk

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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