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Aktien Frankfurt: Schnäppchenjäger treiben Erholung am Aktienmarkt

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Dienstag etwas von seinem Dämpfer zum Wochenstart erholt. Der deutsche Leitindex stieg bis zum frühen Nachmittag um 1,17 Prozent auf 15 418,58 Punkte. Damit steuert das Börsenbarometer wieder auf den 200-Tage-Durchschnitt zu. Die viel beachtete Linie beschreibt den langfristigen Trend und wurde am Vortag deutlich nach unten durchbrochen. Zum Wochenstart hatte der Dax knapp 2 Prozent eingebüßt, nachdem er im Verlauf wegen der Omikron-Sorgen und Ängsten vor einem neuerlichen Lockdown in Deutschland auf den tiefsten Stand seit Ende November gefallen war.

Am Dienstag zeigte auch der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte eine Gegenbewegung und stieg um 1,19 Prozent auf 34 416,45 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gewann 1,5 Prozent.

"Es bleibt das altbekannte Bild. Auf den Absturz folgt die Erholung", kommentierte Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners die Gegenbewegung. "Auch so kurz vor Weihnachten gibt es noch ein paar Schnäppchenjäger, die die günstigen Kurse zum Einstieg nutzen."

Der Experte Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets hält die Situation indes weiter für fragil. Die zwischenzeitliche Rally im November auf neue Allzeithochs sei der Erwartung geschuldet gewesen, dass die Lieferengpässe im ersten Quartal größtenteils gelöst werden könnten, konstatierte der Marktanalyst. Die neue Corona-Variante Omikron mache diesem "Goldlöckchen-Szenario" nun aber einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Mittlerweile sind die Jahresgewinne im Dax auf gut zwölf Prozent zusammengeschmolzen.

Unter den Einzelwerten im deutschen Leitindex profitierten die Aktien der Deutschen Börse <DE0005810055> von einer Kaufempfehlung der Schweizer Bank UBS, sie zogen an der Index-Spitze um fast vier Prozent an. Analyst Michael Werner attestierte den Anteilsscheinen nach der jüngsten Kursschwäche ein attraktives Chance-Risiko-Profil und erhöhte seine Ergebnisschätzungen für die kommenden Jahre. Der Experte glaubt, dass der derzeitige zyklische Gegenwind für den Börsenbetreiber 2022 drehen dürfte und das Kerngeschäft wieder deutlicher wachsen sollte.

Ein starker Quartalsbericht des US-Chipherstellers Micron <US5951121038> und dessen vom Markt positiv aufgenommene Prognose verschafften indes den Halbleiterwerten Rückenwind. Infineon <DE0006231004> etwa stiegen um rund zwei Prozent, im MDax ging es für Aixtron <DE000A0WMPJ6> um gut drei Prozent aufwärts.

Eine Kaufempfehlung von Stifel schob in den hinteren Börsenreihen die Aktien des Windkraftanlagenbauers Nordex <DE000A0D6554> im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> um gut fünf Prozent an. Damit erholten sie sich etwas von ihrer jüngsten Talfahrt.

Derweil wird in Deutschland die für Januar vorgesehene Pflicht zum E-Rezept verschoben. Es sei deutlich geworden, dass "die erforderlichen technischen Systeme noch nicht flächendeckend zur Verfügung stehen", hieß es in einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums, das der dpa vorliegt. Die Papiere der Online-Apotheke Shop Apotheke <NL0012044747> rutschten in der Folge als klares Schlusslicht im SDax um sieben Prozent ab.

Der Euro <EU0009652759> notierte zuletzt bei 1,1292 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1273 (Freitag: 1,1330) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8871 (0,8826) Euro. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,46 Prozent am Vortag auf minus 0,42 Prozent. Der Rentenindex Rex <DE0008469107> fiel um 0,16 Prozent auf 145,45 Punkte. Der Bund-Future <DE0009652644> sank um 0,32 Prozent auf 173,64 Punkte./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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