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Aktien Frankfurt Schluss: US-Schuldenstreit lässt Dax weiter sinken

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die immer noch ausstehende Lösung im US-Schuldenstreit hat den Dax DE0008469008 am Dienstag erneut ausgebremst. Der deutsche Leitindex verabschiedete sich 0,44 Prozent tiefer mit 16 152,86 Punkten aus dem Handel. Damit entfernte er sich weiter von seinem am Freitag erreichten Rekordhoch bei 16 331 Punkten. Für den MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen ging es am Dienstag letztlich um 0,71 Prozent auf 27 388,16 Punkte bergab.

Im Streit um die Anhebung der US-Schuldenobergrenze gibt es zwar Bewegung, aber weiter keinen Durchbruch zwischen Weißem Haus und Republikanern. Ab Anfang Juni droht ein Zahlungsausfall der US-Regierung, wenn keine Lösung gefunden wird. Marktteilnehmer sehen bis dahin die Börsen in einer Hängepartie.

Es habe auch in den vergangenen Jahren "hitzige Diskussionen bis zur letzten Minute" gegeben, schrieb Anleiheexperte Edward Al-Hussainy von Columbia Threadneedle Investments. Doch diesmal bildeten die oppositionellen Republikaner keine geschlossene Mehrheit, sondern seien zerstritten, und ihr Sprecher im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, sei als Führer der Verhandlungen mit Präsident Joe Biden in einer schwachen Position.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass einige republikanische Abgeordnete versuchten, McCarthy zu stürzen, falls dieser aus ihrer Sicht zu große Zugeständnisse mache, warnt Al-Hussainy. "Im schlimmsten Fall könnte das Land also in einen Zahlungsausfall rutschen, ohne dass ein funktionierendes Repräsentantenhaus dies verhindern könnte." Er hält allerdings einen "Kompromiss in letzter Minute" für das wahrscheinlichste Szenario.