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Aktien Frankfurt: Dax testet Hürde bei 13000 Punkten - Zalando brechen ein

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am letzten Handelstag der Woche hat sich am deutschen Aktienmarkt eine freundliche Tendenz durchgesetzt. Rutschte der Leitindex Dax <DE0008469008> am Freitag im frühen Handel noch kurz auf ein weiteres Tief seit Anfang März, so drehte der Index anschließend nach oben und lag gegen Mittag mit 0,6 Prozent im Plus bei 12 990 Zählern. An der 13 000er Marke scheiterte der Dax bislang jedoch. Auf Wochensicht steht ein Verlust von rund einem Prozent zu Buche.

Die Kurse steckten eine schlechte Stimmung in der deutschen Wirtschaft recht gut weg. Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im Juni stärker als prognostiziert eingetrübt, Sorgen bereiten den Unternehmen vor allem die Strompreise und Gasknappheit. "Die verschlechterten Erwartungen zeigen ganz klar, dass für die Firmen die wesentliche Herausforderung in der Energieversorgung im kommenden Winter besteht", merkte Chefvolkswirt Ulrich Kater von der Dekabank an.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte legte am Morgen um 0,63 Prozent auf 26 667 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg sogar um mehr als ein Prozent.

Der Dax wurde vor allem von den Kursgewinnen im Gesundheitsspektrum gestützt. So lagen mit Merck KGaA <DE0006599905>, Siemens <DE0007236101> Healthineers <DE000SHL1006>, Sartorius <DE0007165631>, Qiagen <NL0012169213>, FMC <DE0005785802> und Fresenius gleich sechs Titel unter den zehn größten Gewinnern. Merck KGaA lagen mit plus fünf Prozent an der Dax-Spitze. Die Branche erholt sich von vorangegangenen teils hohen Verlusten.

Einen Kurseinbruch auf den tiefsten Stand seit fast acht Jahren erlebten die Aktien von Zalando <DE000ZAL1111>. Nach drastisch reduzierten Zielen des Online-Modehändlers sackten sie um mehr als 13 Prozent ab und zogen als größter Dax-Verlierer auch Delivery Hero <DE000A2E4K43> und Hellofresh <DE000A161408> mit nach unten. Zwischenzeitlich fiel der Zalando-Kurs unter den Ausgabepreis von 21,50 Euro beim Börsengang im Herbst 2014.

Die Aktien der Deutschen Post <DE0005552004> stiegen um 1,5 Prozent, sie profitierten vom Geschäftsbericht des US-Konkurrenten Fedex <US31428X1063>. Dieser erzielte im jüngsten Geschäftsquartal deutlich mehr Umsatz und auch der Betriebsgewinn stieg.

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